Bloggen als Beruf

In einem schon etwas älteren VodCast (Video PodCast) von 3Sat Neues ging es um das Thema Bloggen in Verbindung mit WebZweiNull! Dort wurde eine Bloggerin vorgestellt, welche das Bloggen sozusagen Beruflich betreibt, aber nur indirekt durch das Bloggen ansich dann auch Geld verdient. (Hier geht es zum Video) Das es durchaus möglich ist mit dem eigenen Blog und durch das Bloggen Geld zu verdienen, sogar soviel das man davon durchaus gut leben kann, das beweist Robert Basic mit seinem Blog.

Von den angeblichen Berühmtheiten der Blogosphäre mal abgesehen, gibt es wohl wahrscheinlich noch etliche andere Blogger die genüngend mit dem Bloggen verdienen, es aber bisher nicht preisgeben wieviel sie tatsächlich verdienen. Die Frage bei dem ganze ist aber nach wie vor, wie man so ein Blogger wird, der von seinem Blog und dem was er bloggt dann auch leben kann. Es geht im Kernpunkt ja darum, das man nur einen Blog hat und mit diesem genügend verdient. Meiner Meinung nach liegt es an einem selber und an der eigenen Schreibe sowie den Themen worüber man bloggen tut.

Sofern man mit dem eigenen Schreibstil bei den Lesern ankommt, denn der eigene Stil wie man schreibt und beschreibt ist der prägende Punkt beim Bloggen gegenüber dem Leser und den Besuchern. Natürlich kann man auch durch Quantität anstatt durch Qualität zu einem Ergebniss kommen, aber ob das dann auch dem entspricht was man Bloggen nennt, das sei mal jetzt dahingestellt. Ab dem Zeitpunkt wo man es also geschaft hat, die Leser an seinen Blog zu binden ist es dann nur noch eine Frage von Zeit, Ergeiz und Eigenvermarktung wieviel man mit seinem Blog verdienen kann.

Allerdings darf man auch nicht zu schnell, zu viel wollen. Das geht fast immer nach hinten los und die Leser verabschieden sich dann. Nur in wenigen seltenen Fällen kann mit viel ganz schnell erreichen als Blogger und das zudem mit wenig Aufwand. Bestes Beispiel dafür sind diese Traffic-Bomben, wo man schnell an viele Besucher kommt wenn man es richtig anstellt. Ob die eigene Stammleserschaft allerdings solche Traffic-Bomben auch verträgt und nicht dadurch nachher abwandert, das muss jeder für sich selber wissen.

4 Kommentare

Alex 28/06/2008 Antworten

Ja, das ist der Traum eines jeden Bloggers und wie viel da genau verdient wird, halten alle geheim. Und vielleicht ist es auch besser so, damit der Rest nicht enttäuscht ist, wenn man wüsste, wie wenig das doch ist:) Das ist natürlich ein Gag von mir.

Ich weiss nicht, wie viel nun die besten deutschen Blogger verdienen, aber garantiert mehr als 700 Euro, da diese auch davon leben und mit 700 Euro zu leben, ist ganz schlecht in diesem Land. Auch wenn man die Zahlen stets public macht, genug Beweis ist es nicht.

In Amerika haben diesen Wunsch auch viele Blogger, aber dort ist die Zielgruppe immens unvorstellbar. Ich sehe als eine nicht zu unterschätze geldbringenden Massnahme, sogar besser als Adsense, bezahlte Reviews bei Trigami, Hallimash und wenn es geht auch auf Englisch bei ReviewMe.

Dafür muss die Blogdomain eine Pagerank von mindestens 3-4, Alexa-Rank so viel es geht, Technorati-Authority und gute Feedburner-Zahlen. Dann lohnt sich das auch wirklich. Ich meine, wenn man davon leben muss, dann kann und sollte dieses dem Leser mitgeteilt werden, warum auf einmal so viele bezahlte Posts im Blog auftauchen .

Und wenn man schon davon leben kann, dann solle man PayReviews nachts veröffentlichen und am Tage, zu der besten Lesezeit mehrere qualitative und gut recherchierte Beiträge nur für die Leser und auch für die Suchmaschinen verfassen. So sehe ich das im Grossen und Ganzen.

Die Leser müssten hier verstehen, dass es nicht nur um das Geld Verdienen geht, sondern dass man diesen Weg gewählt hat und vielleicht sogar eine Familie zu ernähren hat. Leider wird man als Payblogger oft als käuflich dargestellt, was eigentlich gar nicht so ist.

Im richtigen Leben geht man arbeiten und dafür wird man bezahlt. Beiträge schreiben geht in Zusammenhang mit der Leistung Hand in Hand, also könnte es doch mal honoriert werden. Ist eben meine Meinung.

Bei meiner Darlegung steht im Hintergrund, dass man vom Blogging leben muss/will oder wie auch immer. Es gibt für alle Blogger genügend Platz im Internet, ob nur Privatblogger oder Payblogger, interessant sind sehr viele Blogs.

Grüsse…

nastorseriessix 29/06/2008 Antworten

Amerikanische Blogger und Deutsche Blogger, kann man sowieso nicht direkt vergleichen. Die Anzahl an DE-Blogs die im Netz exisitiert sind im gegensatz zu den US-Blogs oder anderen, ein Witz. 😉

Ausserdem gibt es da in puncto Verdienst mit seinem Blog so ein altes Sprichwort was gar nicht so verkehrt ist: „Reden ist Silber, schweigen ist Gold“! 😀

Alex 29/06/2008 Antworten

Das ist wohl in der Tat so. Mich interessiert, wie sehr noch die deutschsprachige Blogoscene wachsen wird? Aber man soll wohl doch lieber einfach bloggen und die Zeit wird alle Tatsachen ans Licht bringen:).

Das Sprichwort ist mir nun auch bekannt. Blogeinnahmen veröffentlichen, tendiert aber trotzdem dazu, meiner Ansicht nach, eine Erscheinung zu werden.

nastorseriessix 29/06/2008 Antworten

Einfach bloggen und den rest wird die Zeit dann zeigen. 😉

Blogeinnahmen veröffentlichen, dazu konnte ich mich noch nicht so wirklich durchringen. Zumal mir noch nicht so ganz klar ist, warum und wozu ich das überhaupt machen sollte. So eine Art virtuelle Schwanzvergleich, genau so wie mit den Feedlesern? Nein, danke! 😉

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