Die Preisgestaltung ist fertig und online!

Am heutigen Tag ist die Umfrage zur Preisgestaltung für den Bannerplatz in meinem Blog nun zu Ende. Das Ergebnis der Umfrage deckt sich fast genau mit meinen eigenen Vorstellungen was den Preis angeht. Lediglich eine kleines Detail passt nicht, aber dazu evtl. später mehr.

Nun geht erst mal für mich darum jemanden zu finden, der diesen Bannerplatz besetzt mit einem Banner für seine Seite oder seinen Blog. Das ganze wird als eine Form des Sponsoring laufen, was die Bezahlung und das Rechtliche drum herum angeht. Denn mein Blog ist ist kein Gewerbe sondern rein Rechtlich gesehen ein privater Blog. Von daher wird man mich nur Sponsoren oder Unterstützen können und bekommt als Gegenleistung dafür dann die Möglichkeit auf dem von mir ausgewiesenen Bannerplatz sich als Sponsor zu repräsentieren.

Denn wie schon erwähnt bin ich Privatmann und das hier ist mein privater Blog!

Um das ganze etwas genauer im Detail zu klären habe ich eine zusätzliche Seite auf meinem Blog online gestellt mit dem Titel Sponsoring wo jeder potenzieller Sponsor sich einen Übersicht über meinen Blog verschaffen kann. Dort sind Links zu meinen Statistiken bzw. den Artikeln dazu aufgeführt sowie weitere nützliche Informationen zu meinem Blog. Alles was für Einen zukünftigen Sponsor interessant sein könnte im Bezug auf meinem Blog ist dort zu finden.

Jeder der diese Zeilen grade liest und vielleicht Interesse an so einem Sponsoring hätte kann sich ja mal diese Seite genauer anschauen oder als Lesezeichen für später speichern.

Da jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, wo ich mich aktiv um Sponsoren bemühen werde, würde mich die Meinung meiner Leser in diesem Zusammenhang interessieren. Denn schliesslich sind es meine Leser, die dann die Banner meiner Sponsoren später sehen werden.

Also schreib mir am besten Deinen Standpunkt dazu in die Kommentare, was meinst du zu diesem Vorhaben und wie beurteilst du das ganze als Leser oder Stammleser meines Blog?

16 Kommentare

Stefan Johne 06/12/2008 Antworten

Sponsoring? Unterstützen? Also quasi Steuerbetrug? 😀 Aber deine Sponsoring Seite find ich gut gemacht – weiter so ;).

webstyle 06/12/2008 Antworten

Hehe, die Idee ist ja ganz gut – leider hat der Gesetzgeber etwas dagegen das als Sponsoring zu sehen. 🙂

nastorseriessix 06/12/2008 Antworten

Einfach nur schreiben das der Gesetzgeber da was gegen hat oder dergleichen, das kann ich mir auch so aus den Fingern saugen. Das ganze mal begründen mit entsprechenden Verweisen, könnt ihr das auch? Alles andere ist nämlich ziemlich schwach…

@Stefan Johne:
Normal würde so ein Kommentar wie deiner gelöscht werden, aber da es dein erster in diese Richtung ist belasse ich ihn wie er ist.

Ja auf meinem Blog gibt es Zensur, denn es ist mein Blog! 😀

Peter 06/12/2008 Antworten

Tut mir leid wenn ich es dir sagen muss. Deine Sponsoring bewegt sich am rande der Illegalität.

Der Bundesfinanz Gericht hat schon im Jahre 2006 geurteilt das irgendwelche Einnahmen die mit ein Internet Präsenz zusammen hängen grundsätzlich Steuerpflichtig sind. Und zwar vom ersten Euro an.

Gut es gibt zwar Freigrenzen die bei rund €150 im Jahr liegen, aber im Grundsatz muss du die Einnahmen auf deine Steuererklärung angeben sonst machst du dich der Steuerhinterziehung schuldig.

Erkundige dich beim Finanzamt bzw. bei ein Steuerberater wie du die Einnahmen richtig angeben muss. Keine Angst meist wirst du sogar nichts zahlen müssen, solange deine Einnahmen recht gering sind.

Diese Infos gebe ich dir nicht deswegen weiter weil ich dir die paar Euro nicht gönne. Von mir aus kannst du ein paar Tausend im Jahr verdienen. Ich habe nichts dagegen. Nur komm dann nicht und jammer mal wenn dir jemand auf die Schliche kommt. Die dann fällige Bußgeld ist sicherlich nicht gerade von schlechte Eltern…

nastorseriessix 06/12/2008 Antworten

Danke sehr Peter, so kann ich da schon mehr mit anfangen.

Mir ist das wohl klar das man es in irgendeiner Weise versteuern muss und dergleichen, da bin ich schon dran um das rein rechtlich gesehen alles unter Dach und Fach zu bekommen. Denn ich habe keine Lust das ich nachher deswegen Schwiriegkeiten bekomme mit irgendwelchen Behörden. 😉

TheReaper 06/12/2008 Antworten

Mal so als Frage: Wenn man mit den Spenden keine Einnahmen erziehlt, sondern alles für den Server/Space schon genutzt wird und damit nichts mehr als Einnahmen übrig bleibt, wie ist es denn dann mit den Steuern?

nastorseriessix 06/12/2008 Antworten

Vielleicht weiss Peter das ja… 🙂

Peter 07/12/2008 Antworten

Solange kein Gewerbe angemeldet ist können kosten für Hosting etc. nicht dagegen gerechnet werden. Das heißt wenn du die Freigrenze überschritten hast wird jeder zusätzliche Euro Steuerpflichzig.

Abzugsfähig wären die Kosten für Server & Co nur wenn du ein Gewerbe hättest..

TheReaper 07/12/2008 Antworten

Und wie hoch wäre diese Freigrenze? Sonst muss ich doch wirklich noch ein Gewerbe anmelden, wobei ich das sowieso vor habe o.o

nastorseriessix 08/12/2008 Antworten

Also wenn ich das für mich alles durch habe, dann werde ich die nötigen schritte mal hier veröffentlichen. Damit dann andere sich daran orientieren können. Sein Wissen teilen mit anderen, finde ich viel besser als immer nur alles für sich behalten zu wollen.

Peter 08/12/2008 Antworten

Die genaue Freigrenze kann nicht so pauschal gesagt werden. Es kommt auf die sonstigen Einkünfte an.

Besser und sicher wäre es ein Gewerbe im Nebenerwerb zu melden. Diese Anmeldung kostet so zwischen 15 und 30 Euro einmalig. Dafür könnte man alle Kosten die mit Hosting/Server zusammen hängen absetzen.

Damit würde auch bei Einnahme im Jahr um die €1000 keine Steuern anfallen, da hier sicherlich Kosten in höhe von bis zur €800 gelten gemacht werden könnten.

Wer keine Gewerbeanmeldung macht hat nur die Freigrenzen und kann keiner Kosten absetzen. Hier kann es schon je nach persönliche Situation passieren das schon bei ein paar hundert Euro Einnahmen in Jahr (die paar hundert könnten schon bei €200 im Jahr zutreffen) diese Steuerpflichtig wären.

Die Einnahmen müssen aber vom ersten Cent angegeben werden da sonst zumindest ein versuchte Steuerhinterziehung im Raum stehen könnte. Glaubt nicht das die das nicht merken könnten. Ein Blick ins Internet und dann ein Klick auf dein Impressum und schon bist du falls nichts gemeldet ist vielleicht schon dran.

nastorseriessix 08/12/2008 Antworten

Genau, ein Klick auf das Impressum was ja pflicht ist und schon ist man am Arsch wenn man nix abgesichert hat. Eben das will ich vermeiden, nur bei mir stellt sich dann die Frage wie das ist, speziell als Arbeitsloser.

Wie es da mit der Gewerbeanmeldung aussieht oder ähnlichem.

Von daher bin ich da erst mal vorsichtig.

Peter 08/12/2008 Antworten

Arbeitslose können bis zu 15 Stunden in der Woche ein Nebenjob nachgehen ohne ihre Anspruch auf Arbeitslosengeld (egal ob ALG1 oder ALG2) zu verlieren. Dabei spielt es in erste Linie keine rolle ob diese Nebentätigkeit an Angestellter oder selbständige gemacht wird. Daher könntest du ohne weiteres ein selbständige Tätigkeit als nebenberuflich anmelden und trotzdem ALG bekommen. Wer kann genau prüfen ob du nur 15 Stunden an dein Blog arbeitest?

Eine andere Sache ist die Verdienstgrenze. Hier sind erstmals €100 im Monat frei. Wenn du mehr verdienst wird ein teil davon auf deine ALG verrechnet.

Sagen wir aber mal so. Verdienst du mit dein Blog im Jahr €1200 hast du keine Probleme mit dein ALG.

Christian Schlender 22/12/2008 Antworten

Google mal nach dem Begriff der Liebhaberei, da gehts um die Geschichte Hobby/Kostendeckung und Gewinnerzielungsabsicht.

nastorseriessix 29/12/2008 Antworten

Danke für den Hinweis, werde dem mal nachgehen…

Was das Rechtliche Angeht in dem Punkt, da werde ich mich intensiv im Januar dann drum kümmern. Auch werde ich die entsprechende Seite noch um einen  Hinweis ergänzen, das es vorerst sozusagen nur Vor-Bestellungen dazu gibt.

Alles weitere dazu dann im Januar/Februar 2009 ! 😀

Crazy Girl 06/01/2009 Antworten

Peter hat das wirklich super genial erklärt! Ich kann ihm in jedem Punkt eigentlich nur zustimmen.
Falls Du dich gegen das Gewerbe entscheiden solltest (was ja eigentlich nur Vorteile bringt), solltest Du dich diesbezüglich in jedem Fall mit dem Finanzamt abstimmen.  Denn grundsätzlich herrscht bei uns in Deutschland ja die Gewerbepflicht.
Dem Arbeitsamt muss das natürlich auch alles gemeldet werden und wird dann mit Deinem ALG verrechnet, falls Du die „Freigrenzen“, die übrigens die gleichen sind wie für einen 400 Euro Job, wenn ich mich recht erinnere.

– Links entfernt –

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