Daewoo zerstört halb Madagaskar

madagaskar_sunset

Gelegentlich lese ich wo anders über Böse Machenschaften von Geldgeilen Firmen dieser Welt und schreibe bzw. blogge auch mal über eben diese üblen Machenschaften. Nun ist Daewoo in mein persönliches Fadenkreuz geraten, denn Daewoo hat sich auf Madagaskar eingekauft.

Eben mal so hat Daewoo sich dort 2008 genau 1,3 Millionen Hektar Land gesichert für die nächsten 99 Jahre. Das ist laut dem Artikel der Frankfurter Rundschau in etwa die Hälfte des fruchtbaren Boden den es auf der Insel Madagaskar gibt. Doch anstatt mit dem gepachteten fruchtbaren Boden was gutes zu tun will Daewoo dort alles platt planieren und dann dort Mais und Palmöl im großen Stil anbauen und nach Übersee verkaufen. Mit Übersee ist Südkorea gemeint, denn dort braucht man anscheinend diese Rohstoffe in Massen.

Die Arbeitsplätze die bei dieser Produktion dann entstehen, werden dann aber nicht von Einheimischen besetzt, sondern von Menschen aus Südkorea und zwar für Lau wie es aus dem Artikel der FR hervorgeht. Man sollte meinen das der Präsident von Madagaskar Marc Ravalomanana da wohl was gegen unternehmen würde. Doch weit gefehlt, denn dieser skrupellose und Geldgeile Präsident hat den Deal mit Daewoo selbst eingefädelt.

Das schlimmste an der ganzen Sache ist allerdings der Punkt das der Mainzer Tropenmediziner und Madagaskar-Experte Johannes Wantzen bei seinem jüngsten Besuch schon Planierraupen im Westlichen Teil der Insel gesehen hat. Somit probt Daewoo wohl schon ein mal im Ansatz das Planieren von einem Naturparadies. Denn das ist Madagaskar auf jeden Fall, ein einzigartiges schönes und zudem Artenreiches Naturparadies.

madagaskar

Durch derzeitig Proteste auf der Insel kann Daewoo allerdings noch nicht mit dem Planieren anfangen. Zugegeben die Einheimischen Madagassen sind eine arme Bevölkerung, was aber wohl eher an den Machenschaften von ihrem Präsidenten Marc Ravalomanana liegt.

Dieser wirtschaftet in die eigene Tasche und hält den Rest der Bevölkerung mit strenger Knute ganz unten. Erinnert irgendwie an den Irak und dessen nicht mehr lebenden Diktator.

Gegen solche üblen Machenschaften muss man was tun, am besten genau so reagieren wie damals bei der Sache mit Burma und den dortigen herrschenden Zuständen.

Also werte Mit-Blogger, macht dieses Thema mal bekannt in der Welt da draussen.

Weil wenn Daewoo erst mal zu planieren anfängt, dann wird dieser Planet ein weiteres und einzigartiges Naturparadies verlieren. Natur-Terrorismus in seiner schlimmsten Form.

Bildquelle: Flickr

4 Gedanken zu „Daewoo zerstört halb Madagaskar“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.