Lösungen für die Kommentararmut !

Bild von www.iqatrophie.de
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Im damaligen Artikel Möglichkeiten gegen die Kommentararmut ? hatte ich mich schon sehr eingehend mit den Fragen rund um dieses Thema beschäftigt. Nach ein wenig Recherche im Internet zu dem Thema, welche kaum was hervorbrachte, habe mich dann mal hingesetzt und versucht ein paar potenzielle Lösungsvorschläge zu dem Thema zu erarbeiten.

Nun möchte ich an dieser meine potenziellen Lösungen ein mal präsentieren und auch gleichzeitig auf die eigene Lösung in meinem Blog eingehen. Im oben genannten Anfangsartikel ging es im Kern erst mal darum mögliche Gründe für die Kommentararmut im Blog zu finden, also die Unlust der Leser bzw. Besucher des Blog herauszufinden.

Durch die vielen Kommentare von meinen Lesern zu dem Thema ergaben sich für mich auch viel mehr Sichtweisen. Durch eben dieses Mehr an Sichtweisen, habe ich dann noch mal bei NULL angefangen was die Bearbeitung des Themas anging. Also noch mal die Pro und Contra Listen erstellt und daraus versucht etwas abzuleiten, was auch andere Blogger für sich und ihren Blog nutzen könnten letztendlich.

Die Auswertung der Liste hier ein mal in sehr einfacher Form zusammengefasst:

Frage: Warum kommentieren die Leser / Besucher nicht ?

Mögliche Antwort 1:

Besucher kam über Suchmaschine und verschwand genau so schnell wie er gekommen war nachdem das Gesucht gefunden wurde.

Mögliche Antwort 2:

Besucher kennt das Medium Blog nicht, eventuell unsicher in der Benutzung.

Mögliche Antwort 3:

Besucher ist unsicher ob Er einen Kommentar abgeben soll.

Mögliche Antwort 4:

Besucher ist unsicher sich in eine bestehen Diskussion als Neuling einzubringen mit seinem Kommentar. Angst vor Zurückweisung etc. !

Basierend auf diesen nun möglichen Daten habe ich dann anschliessend versucht mittels möglicher Beispiel das ganze mal local in meinen Blog einzubauen und rein von der Optik und dem ersten Eindruck zu testen. Mein Fazit dabei war abschliessen, das man den unter Umständen neuen Besucher oder auch allgemein den Besucher beziehungsweise den Leser ein wenig an die virtuelle Hand nehmen muss bei dieser Angelegenheit.

Im Klartext heisst das, man muss dem eventuellen Neuling ganz klar aber vor allem auf einfachen Weg zeigen das es nichts schlimmes darstellt einen Kommentar zu hinterlassen.

Der erste logische Schritt aus meiner Sicht dahin ist also erst mal der Punkt, es dem Besucher in irgendeiner Weise kenntlich zu machen das auch sein Kommentar immer erwünscht ist, sofern es nicht Spam oder SEO-Kommentare sind.

Ein einfacher kleiner Hinweis in form eines Bildes wie bei zum Beispiel bei Younic ist eine mögliche Lösung dafür. Das Bilder mehr sagen als Tausend Worte wäre vielleicht in dem Zusammenhang mit dem dortigen Bild grade an gebracht. Denn das Bild dort vermittelt sehr schön und zudem auch sehr einfach worum es geht und was der Sinn des Bildes ist.

Das ist eine Möglichkeit die man nutzen kann. Für mich persönlich war es keine Option das ich ungern irgendwelche Bilder in meinem Blog-Theme in puncto Code verbaue.

Eine andere Möglichkeit wäre ein kleiner und kurzer Text dazu, wo der Leser oder Besucher kurz darüber informiert wird das sein Kommentar gerne gesehen ist.

Als Anschauungsbeispiel dafür muss man nur ein mal in diesem Artikel etwas runter scrollen und man wird auf ein kleines hervorgehobenes Feld stoßen.

kommentar_anreiz
Zum vergrößern anklicken!

Innerhalb dieses Feldes, was sich extra vom farblichen Hintergrund und dem restlichen Text etwas hervorhebt, steht kurz und prägnant das worum es geht. Keine langen Ausführungen oder irgendwelche zu klein geratenen Texte, sondern einfach nur in ein paar Worten kurz zusammengefasst für den Besucher oder Leser das sein Kommentar erwünscht.

In diesem Text ist die Anmerkung enthalten, das der Kommentar zum Artikel passen sollte, also nicht irgendwie nur was kommentiert werden sollte. Zudem ist ein Link enthalten der auf den eigentlich Grund für dieses Feld verweist. Das ist nicht zwingend nötig, nur in meinem Fall empfand ich es als Sachdienlich. Man kann dort jeden anderen Link in den Text einbauen oder auch einfach nur einen Text ohne irgendwelche Verlinkungen einbauen. Das bleibt letztendlich jedem Blogger selber überlassen, sofern Er sich für Text entscheidet.

Anhand dieser Beispiel kann nun jeder Blogger sich selbst überlegen, wie er diesem möglichen Problem auf seinem Blog in Zukunft begegnen will oder halt auch nicht. Denn es muss jeder Blogger selber wissen, ob besagtes Problem überhaupt bei ihm im Blog existiert oder nicht.

Letztendlich hat das Thema meiner Meinung nach etwas mit Geschmacksache und Benutzerfreundlichkeit zu tun was das Lesen und (Be)Nutzen eines Blog angeht.

Wenn Du nun zu dem Schluss gekommen bist das diese Thema auch für deinen Blog relevant ist und du in der Hinsicht was ändern willst dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei.

Du kannst auch gerne Diesen Artikel und den Vorherigen Artikel zu dem Thema auf deinen Blog verlinken wenn du es geschafft hast, und somit ein wenig Linkliebe verteilen.

7 Kommentare

Andy 03/04/2009 Antworten

Ich glaube über das Thema könnte man richtig große Studien machen. 😉 Ich würde dir raten,den Hinweis „Wie ist deine Meinung, zu dem Thema dieses Artikel?“ direkt hinter den Artikel zu setzen und nicht erst die Tags und Kategorien. Keine Ahnung, aber irgendwie habe ich das überlesen, liegt vielleicht aber auch daran, dass ich zielgerichtet einen Kommentar abgeben wollte. Die meisten Kommentare stammen so oder so von Bloggern, die anderen wirst du kaum dazu bekommen, es sei denn reißerisches Thema etc. Einige Blogger kommentieren ja auch nur um Besucher abzustauben. Dabei muss die Qualität des Kommentars gar nicht mal schlecht sein.

nastorseriessix 03/04/2009 Antworten

Ein bisschen spiele ich mit der Positionierung noch herum. 😉

Update: Habe das mal direkt unter den letzten Satz gepackt.

Alex 04/04/2009 Antworten

Obwohl wir im Zeitalter des „Mitmach-Webs“ (Web 2.0) sind, ist die Teilnahme, egal auf welchen Seite, im Verhältnis zu den absoluten Besucherzahlen noch eher gering. Ich denke, dass es einfach noch etwas Zeit benötigt, bis sich der Trend zur aktiven Teilnahme sich wirklich durchsetzt.

nastorseriessix 05/04/2009 Antworten

Stimmt, es bedarf zudem noch einer Menge an Zeit bis sich das mitmachen noch mehr durchsetzt und vor allem in den Köpfen der Nutzer festsetzt.

So wie es bisher ist mag es schon ganz toll sein, doch es könnte besser sein. Das Mittmachen befindet sich noch ganz am anfang was den Deutschen Teil des Internet angeht. 😉

Martin 16/04/2009 Antworten

Ach, das kann man oft ganz profan ausdrücken: der Mensch ist zu faul zum Kommentieren 🙂

Ich kenne das von mir; ich lese einen Artikel, denke „ganz nett, könnte man was zu schreiben, muss man aber nicht“.

Deswegen habe ich ein Plugin eingebaut, das mir zeigt, wie oft der Artikel gelesen wurde. Aus der Anzahl der Lesungen und den Kommentaren kann man dann einen Quotienten bilden, nennen wir ihn mal „Commentfaktor™“. Er errechnet sich aus Anzahl der Lesungen / Anzahl der Kommentare. Je niedriger er ist, desto besser.

Beispiel:
• 49 Lesungen, 2 Kommentare: Commentfaktor 24,5
• 49 Lesungen, 8 Kommentare: Commentfaktor 6,1

Ich glaube, darüber schreibe ich einen Artikel und verfeinere die Berechnung noch weiter 🙂

nastorseriessix 16/04/2009 Antworten

So eine Zusatzinformation wäre nicht verkehrt finde ich.

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