Michael Jackson richtig ausnehmen!

In den vergangen Tagen, seid dem Tod von Michael Jackson habe ich ab und an das Gefühl, das der ehemalige König des Pop noch Lebendiger ist als er es vorher zu Lebzeiten war.

Seine angeblich so arg trauernde Familie, allen voran sein ach so bestürzter Vater, versuchen mit allen Mitteln noch Geld mit dem Tod von Michael Jackson zu verdienen. Für dieses perfide Vorgehen scheint der verbliebenden Familie Jackson jedes Mittel recht zu sein.

So wurde während der Trauerfeier, scheinbar genötigt, die Tochter von Michael Jackson vor das Mikrofon gezehrt um ein paar Worte zu sagen. Das ganze Gezerre im Hintergrund durch die Brüder von Michael Jackson und andere Mitglieder der Familie Jackson an der kleinen Tochter von Michael Jackson war für meinen Geschmack ziemlich ätzend mit anzuschauen, das Kind wirkte etwas verwirrt in meinen Augen wie Sie da so dar stand auf der vermeintlichen Bühne und ein paar Worte zum besten geben musste.

Es scheint so als wollen Alle die bisher schon mit Michael Jackson zutun hatten noch mal richtig abkassieren und richtig dicke am Tod von Michael Jackson verdienen, allen voran der Vater von Michael Jackson und die verbliebende Familie von Michael Jackson.

Ich finde das total ekelhaft, widerlich und perfide den Kindern von Michael Jackson das anzutun.

Die Kinder von Michael Jackson hätten besser unter ihren Masken bleiben sollen, geschützt vor der Presse und den Medien die ab jetzt Jagt auf die Kinder von Michael Jackson machen werden, wie Freiwild werden die Kinder dann gejagt werden von der mediengeilen Presse und den Massen an Fans und Zuschauern die das ganze dann noch fördern mit ihrem Konsum.

Anständig trauern, geschützt vor der Öffentlichkeit, das sollte den Kindern von Michael Jackson gestattet sein, wenn nötig per Richterlichen Beschluss und Verfügung. Am meisten sollte man die Kinder von Michael Jackson vor der eigenen Familie schützen, weiterhin abschirmen nach aussen hin und psychologisch betreuen, damit sie ihre Trauer richtig verarbeiten können.

Doch das genau Gegenteil passiert zur Zeit und keiner scheint wirklich ernsthaft dagegen was machen zu wollen, weil alle so geil darauf sind am Tod von Michael Jackson zu verdienen.

Ausser widerlich, perfide, ekelhaft, fallen mir zur Zeit keine weiteren Worte dazu ein, was sich da abspielt um die Kinder von Michael Jackson herum.

12 Gedanken zu „Michael Jackson richtig ausnehmen!“

  1. Mir scheint es so, das es heute schon „normal“ ist, wenn man versucht, nach dem Tot eines Promis, damit Geld zuverdienen!
    Bei einfachen Menschen ist das ja sowieso ausgeschlossen. Also wird er Wert eines Menschen an seinem Bekanntheitsgrad festgemacht und das ist böse! Es darf kein Mensch mehr wert sein, auch wenn er mehr Geld hatte, oder mehr erreicht hat im Leben!

  2. Ich hab den Jackson nich gemocht und seine Musik auch nich. An mir verdienen se nix…

    @blogZicke:

    Alle Menschen sind gleich – und ´n paar sind noch gleicher – das war so, das is so – und das wird so bleiben. Noch nich mal die tiefrotesten Kommunisten haben daran gerüttelt… :mrgreen:

  3. Es ist trotzdem schon traurig für mich mit anzusehen, wie das so vollkommen falsch läuft in der Gesellschaft. Nicht nur in den USA sondern auch hier in DE läuft das ja mitunter genau so. 😐

  4. Noch was – für die Kinder von MJ wird sicher ´n bisschen Geld überbleiben – mehr als wir alle zusammen im Leben verdient haben oder werden.

    Das vertreibt den Ekel – für soviel Geld hätte ich die Beerdigungen meiner sämtlichen Angehörigen verkauft… :mrgreen:

  5. Na sicher – und ich schätze, die hätten nix dagegen gehabt…Hätte ich übrigens auch nich. War aber leider kein Interessent da.

    Die Beerdigung meines Vaters habe ich arrangiert (meine Mutter ist schon ´89 gestorben) – aber keine Bange, die war würdevoll.

    Er hatte die letzten Jahre Demenz – leider. Ich mußte mich Ende ´03 innerhalb von ein paar Stunden entscheiden. Pflegeheim oder privat. Er war gerade noch so klar, das er mir eine Vollmacht unterschreiben konnte – mußt ich ja haben. Ich habe gewußt, das ich die Pflege nich kann. Außerdem waren die Wohnorte 550 Km auseinander.

    Er hatte außer mir wohl nur noch zu einer Person Vertrauen – meiner damaligen Bekannten. Die wohnte und wohnt in Polen. Und spricht 3 Worte deutsch. Aber er mochte die. Also hab ichs riskiert. Sie war erst 2/3 Wochen mit bei meinem Vater. Dann hab ich zu ihm gesagt: zieh dich an, wir fahren jetzt zur Jola. Ja – hat er gemeint. Und dann haben wir ihn in sein Auto gepackt (rechts natürlich) und sind mal eben 1000 km gefahren. Nachts – hat der noch nie gemacht. Ging aber. Aber er ist/war ja ein Sturkopf. Gewisse Dinge machte er nicht. Punkt.

    Zum Beispiel: im Auto wird nix getrunken, man könnte das ja verschütten…Ei wei. Die Jola war aber nich doof – sie hat ihm vom Rücksitz aus kleine Stückchen Mandarinen in den Mund geschoben. Das hat er genommen – weil:Essen darf man ja nich umkommen lassen – noch so´n Grundsatz.

    Er hatte auch keinen Pass mehr – nur noch den Ausweis. Ich hab an der Grenze den deutschen Zöllner gefragt. Tja – prinzipiell geht das schon – sie müssen zum polnischen Zöllner, und der schickt sie dann zurück, und dann muss ich ihnen ein Formular geben, und sie müssen wieder zum Polen und da ungefähr 10,- € Gebühr bezahlen – und dann können sie eventuell… Na hab ich gesagt – das probier ich mal lieber auf die „polnische“ Weise – ich kann einigermaßen gebrochen Polnisch.

    Und so wurds gemacht. Hingefahren, ausgestiegen, den Polen mit „Herr Zöllner“ in der Höflichkeitsform angesprochen: mein alter Vater, kränklich, nur den Ausweis, ausnahmsweise – aach hat der nur gesacht – fahr´n se durch! Der deutsche Zöllner hat nur geguckt…

    Gegen Mittag waren wir da – und mein Vater hat sich gleich in den Sessel gesetzt. Genau so einen hatte er zu Hause ja auch. Und dann hat er in den Schrank geschaut. Ein ganz anderer Schrank wie seiner zu Hause – aber da waren unten auch Schubladen drin. In seinem waren in den Schubladen Konserven und Essensvorräte – in dem waren Strümpfe und sowas. Übelst geschimpft hat er, weil man ihm sein Essen gestohlen hat…Ich hab ihn dann mühsam beruhigen können – „die Jola hat auch was zu essen da, die gibt dir was ab.“

    Am nächsten Tag als er aufgestanden war, is er gleich wieder zum Sessel hin – das war ja jetzt sein Platz…Er war dann nur noch einmal in Deutschland – hat sich da aber fremd gefühlt – er wohnte ja jetzt woanders. Die Wohnung hab ich dann aufgelöst und alle Sachen nach Polen geschafft – so´n polnischer Privattransporteur hat das für ca. 650,- gemacht. Und dann war er eben ganz in Polen. Hat bei der Jola gewohnt. Mit der Demenz das wurde allerdings immer schlimmer. Im Februar ´06 war er im Krankenhaus – war aber nix schlimmes. Donnerstag nachmittag hab ich ihn da angerufen – mit Tricks. Handy is für ihn ja kein Telefon – daas geht nich! Also haben sie ihm so´n altes Telefon ans Bett getragen – das hat er akzeptiert. Ich habe dann über die Notfallleitung des Spitals mit ihm telefoniert – 5 Minuten – weil die haben nur 2 Leitungen da. Am Montag sollte er entlassen werden, sagte der Arzt.

    In der Nacht ist er dann gestorben – einfach so. Ich schätze mal, der wollte einfach nich mehr – weil er in klaren Momenten erkannt hat, wie´s um ihn steht…Das war Freitag morgens. In der Nacht nach Polen gefahren, vormittags da, gegessen. Zum Krankenhaus was unterschreiben, Sarg gekauft und ein Kreuz, Totenschein. Montags zum ev. Pfarrer in die nächste Stadt – der sprach sogar deutsch. Zurück zum Totengräber, dem das Geld gegeben für das Grab (und 50,- Zloty extra, weil der Boden gefroren war – damit er auch schön tief gräbt).

    Auf dem katholischen Friedhof die Kapelle gemietet (der is 500 m weg, aber die Kapelle is schöner) Mittwoch war Beerdigung. Fast 50 Leute waren da. Und ZWEI Pfarrer, der „normale“ für ihn, der evangelische – und ein katholischer Priester (ein Bekannter der Familie von Jola) – der natürlich in vollem Ornat. In der Kapelle hat der evangelische gesungen und geredet – auf dem Weg zu Friedhof kam zuerst der Junge mit dem Kreuz und dann friedlich nebeneinander die beiden Pfarrer. Am Grab hat denn der katholische auch was gesagt. Und kalt war das ei wei…

    So ungefähr 17 Trauergäste haben wir dann zur Nachfeier mitgenommen, in ein Cafe. Hatte ich vorher gegen eine Pauschale pro Nase ausgemacht. Die haben was gegessen – Limonade und Tee und Saft waren in der Pauschale mit drin. Für mich und die 3/4 anderen Männer gabs ein Fläschchen guten Brandy „Stock 84“ – den hat mein Vater auch mal probiert. Die Flasche war in der Pauschale allerdings nich mit drin – gab aber ´n Sonderpreis…

    Und da liegt er nun, und wird von denen regelmäßig besucht – in Deutschland käm doch keiner. Und so´ne Kerze kriegt er dann aufs Grab. Ich hab denen das ganz sachlich erklärt. die Tochter von der Jola hat studieren können – da gabs Zuschüsse von ihm (ich hab das natürlich gemacht – war aber ja sein Geld), die ganzen Sachen und sonstige „Nebengeräusche“ -dafür erwarte ich, das sie sich um sein Grab kümmern. Tun sie auch – is ja gleich neben dem katholischen Friedhof.

    Ich hab das nur geschrieben, damit du mich nich für so ganz pietätlos hälst – aber ich bleibe dabei: für die richtige Summe hätt ich das auch verfilmen lassen – bei der Realisierung hätte ich schon aufgepasst… :mrgreen: So.

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