Wurdest Du auch schon abGEZockt ?

Jeder Bürger in Deutschland hat wohl schon mal von der GEZ, der Gebühreneinzugszentrale, gehört oder hatte mit diesen zutun. Der Großteil der Leute die von ihren Erfahrungen mit der GEZ berichten, sind durchweg alle samt negativer Natur.

Was wohl auch am mitunter dreisten vorgehen der GEZ liegt. Die GEZ ist eine Zentrale, die irgendwie dafür zuständig ist das die Öffentlich-Rechtlichen Sender sich eine goldene Nase verdienen und ihr Programm weiterhin nicht ausbauen und erneuern müssen.

Ein Wettbewerb zwischen den Privatsender und den Öffentlich-Rechtlichen Sender ist somit in keiner Weise gegeben, aber das mal nur so am Rande dazu.

Nun warum schreib ich über die GEZ?

Es liegt an der aktuellen Sachlage die sich bei mir zugetragen hat. Da wären zum ersten die Schulden bei der GEZ, welche ich durch irgendwelche Dummheiten damals gemacht haben muss, an die ich mich aber nicht mehr recht erinnern kann.

Der Schuldwert liegt so im Bereich 500€ und wird mit 10,00€ abbezahlt, welche bisher per Lastschrifteinzug Monatlich von meinem Konto abgebucht wurden.

Bisher lief das auch alles in geregelten Bahnen, doch diesen Monat hat sich da was extrem geändert was mich zu diesem Artikel brachte. Die GEZ hat nämlich eigenmächtig, die Vereinbarte Lastschrift, über 10,00€ pro Monat, dazu missbraucht, einfach mal so 50€ mehr abzubuchen von meinem Konto als ursprünglich vereinbart.

Warum und Wieso das passiert ist, das werde ich noch rausfinden, mit der Hilfe eines Anwalt den ich mir nun mit Hilfe des Amtes suchen werde. Irgendwann ist nämlich mal definitiv Schluss mit dem Gehabe der GEZ bei mir und dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen.

Ich zahle nicht für etwas, was ich weder konsumiere noch nutze!

Fernsehen schauen, das mache ich sehr, sehr, selten auf die Woche oder den Monat hochgerechnet. Das Einzigste was ich im Fernsehen schaue sind die Nachrichtensendungen auf N-TV und N24 sowie ab und an deren Reportagen.

Das Programm der Öffentlich-Rechtlichen Sender interessiert mich nicht, da es mich nicht anspricht. Genau so wenig surfe ich im Internet auf den Webseiten der Öffentlich-Rechtlichen Sender, da mir deren Aufmachung erstens nicht gefällt und es zum anderen dort nichts interessantes für mich zu sehen gibt. Einzig und allein, die Podcasts von Quarks&Co. sowie von 3Sat-NEUES schaue ich in unregelmässigen Abständen mir mal an.

Diese werden frei zugänglich über iTunes angeboten und wenn diese was kosten würden pro Episode, dann könnte ich immer noch frei entscheiden ob ich dafür bezahlen will oder nicht.

Man könnte nun noch argumentieren, dass das Radio einem wichtigen Öffentlichen Informationszweck dienen würde, aber das ist in der heutigen Zeit wohl sehr weit an der Realität vorbei. Den einzigen Zweck den das Radio noch erfüllt, ist die Berieselung mit Musik beim Autofahren und die Meldung über Staus. Der Rest besteht aus Musikalischer Beschallung und einer großen Portion an Werbung.

Die GEZ hat Knebelverträge.

Der GEZ muss man endlich mal Einhalt gebieten, per Anwalt und Juristischen Werten wie es so schön heisst. Denn es kann einfach nicht sein, das die GEZ sich einfach mal so dafür ausspricht und es auch so umsetzt, das jeder der einen Fernseher hat auch automatisch die Öffentlich-Rechtlichen Sender schaut und dafür zahlen soll.

Den Trick, welchen die GEZ dabei anwendet um bisher damit durchzukommen ist der, das die Öffentlich-Rechtlichen Sender alle samt der Öffentlichkeit zugänglich sind, also jeder mit einer Fernsehantenne diese Sender empfangen kann.

Würde man das Signal dieser Sender, ähnlich dem Pay-TV verschlüsseln, dann könnte man detailliert prüfen wer zahlt und wer nicht. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es in Österreich dieses System was dort auch sehr gut funktioniert!

Doch genau das will die GEZ scheinbar nicht, denn dann würde die GEZ Einbußen in Millionen von Euro pro Jahr haben, wie man mal ausgerechnet hat. Somit wäre der Geldhahn für die Öffentlich-Rechtlichen Sender zu und diese müssten direkt mit den Privatsender konkurrieren.

Das wiederum würde dann bedeuten, das man sich anpassen müsste im Programm und dergleichen, was Kosten bedeuten würde. Man müsste also genau kalkulieren, mit dem Geld was man dann zur Verfügung hat und könnte nicht mehr wie bisher frei mit dem Geld um sich werfen was man durch die GEZ bekommt.

Das Ansehen der GEZ in der Öffentlichkeit ist unter allem Niveau.

Meine Einstellung zur GEZ ist so Negativ wie es nur geht. Denn diese Zentrale, oder auch Firma wie ich die GEZ nenne, funktioniert fast so schäbig wie eine Kriminelle Organisation es tut. Dort verschwinden Briefe, es wird geleugnet das man Vereinbarungen getroffen hat und es werden Einzugsermächtigungen schamlos in Eigenregie dazu verwendet sich zu bereichern.

Ich könnte das an dieser Stelle noch weiter ausführen was ich bisher so alles mit der GEZ schon erlebt habe, aber das würde dann wohl ein ganzer Roman werden. Das interessante zur Zeit ist, das die GEZ laut eigenen Angaben auf ihrer Webseite, zur Zeit darüber informiert das man seine Kunden derzeit anschreibt um eine schriftliche Bestätigung der Lastschrifteinzugsermächtigung zu erhalten.

Dazu ein Auszug aus den FAQ der GEZ:

Warum ist eine Bestätigung durch die Unterschrift erforderlich?

Im allgemeinen Geschäftsverkehr ist es üblich, Einzugsermächtigungen auch ohne Unterschrift entgegenzunehmen. Diesen Service bietet auch die GEZ ihren Kunden an. Auch aufgrund bevorstehender rechtlicher Änderungen bittet die GEZ nun um schriftliche Bestätigung der Einzugsermächtigung. Dies dient auch Ihrer Sicherheit. Sie haben die Möglichkeit, die Richtigkeit Ihrer Daten zu prüfen.

Schon interessant wie ich finde, das man damit jetzt so ganz still und heimlich auf der eigenen Webseite damit herausrückt. In den Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen Sender, wie zum Beispiel ARD, ZDF wurde bisher dazu noch nichts verkündet, auch sonst wird über Angelegenheiten welche die GEZ betreffen dort nicht berichtet.

Woher das wohl kommt? Ein Schelm wer böses denkt.

David gegen Goliath!

Nun werde ich mich im laufe dieser Woche mal kundig machen, wie es mit Rechtshilfe beziehungsweise Rechtsbeistand für mich aussieht. Irgendwas mit einem einem Befreiungsschein beim örtlichen Amtsgericht und Armenrecht habe ich da mal gehört.

Was das alles im einzelnen ist und in wie weit es auf mich zutrifft, das muss ich wie gesagt noch überprüfen. Fest steht dagegen für mich schon seid längerem, das ich gegen die GEZ nun angehen werde. Es wird zwar im Endeffekt wie ein Kampf zwischen David und Goliath sein wenn ich denn dann gegen die GEZ mittels Anwalt vorgehen werde, aber es muss endlich mal was passieren in der Richtung.

Mir reicht es nämlich, mit dem Gehabe der GEZ sowie es bisher läuft, es muss sich was verändern in puncto GEZ und ich werde dafür kämpfen das sich was ändern wird. Somit habe ich dann wenigstens eine Aufgabe, die mich beschäftigt und mit der ich dann sogar noch einen Beitrag zur Gesellschaft leiste.

Gemeinsam in den KAMPF gegen die GEZ.

Das ganze Prozedere was dann so anstehen wird im Rahmen der juristischen Auseinandersetzungen mit der GEZ, werde ich soweit rechtlich vereinbar und abgesichert durch den Anwalt, dann entsprechend verbloggen.

Somit werde ich einen kleinen Grundstein dafür legen, dass das Thema GEZ nicht aus den Köpfen der Bürger verschwinden wird und man zudem auch sehen kann wie weit alles schon vorangeschritten ist. Am wichtigsten dabei ist mir aber, das ich dadurch Mitstreiter finde im Rechtlichen Kampf gegen die GEZ und deren Machenschaften.

Denn Gemeinsam kann man noch viel mehr erreichen, als wenn man nur alleine Kämpft. Zudem wird das dann auch zeigen, wie die Öffentliche Meinung der Generation Internet zu dem Thema GEZ ist und wie viele davon bereit sind sich diesem Kampf anzuschliessen.

Wurdest DU auch schon ab-GEZ-ockt?

Wie siehst Du das Thema GEZ eigentlich und wie ist deine persönliche Meinung zu dem Vorgehen, sowie zu dem bisherigen Verhalten der GEZ?

26 Gedanken zu „Wurdest Du auch schon abGEZockt ?“

  1. Erstens Lastschriften.

    Keine Bank überprüft bei Beträge bis zu €100 ob eine entsprechende Unterschrift vorhanden ist oder nicht. Streng genommen kann jeder der deine Konto Daten hat, Geld abbuchen. Dabei ist es fast egal bei welche Bank du bist.

    Lastschriften können bis zu 6 Wochen danach wieder zurückgebucht werden. Damit hättest du dein Geld wieder.

    GEZ ist ein Buch mit Sieben Siegel. Eigentlich wirst du nichts gegen denen ausrichten können ob mit oder ohne Anwalt.

    Übrigens wer wenig verdient ist von der GEZ befreit. Dabei spielt es keine Roll ob du damals als die Gebührenpflicht bestand gut verdient hast. Dein aktuelle Einkommen in diese Jahr zählt.

  2. Das mit der Bank und dem Rückbuchen, das passt soweit, habe ich grade selber von meiner Bank erfahren. Werde davon, sofern rechtlich abgesichert, gebrauchen machen un der GEZ das Geld wieder abziehen. 😈

    Die GEZ ist kein Buch mit 7 Siegeln, das ist ein Irrglaube dem schon viele erlegen sind, nur weil die GEZ so groß ist, heisst das noch lange nicht das die GEZ unangreifbar ist. Ausserdem will ich die GEZ nicht abschaffen, sondern mich nur dafür einsetzten dass das bisherige Bezahlsystem geändert wird. 😉

    Dazu auch: http://gez-boykott.de

  3. GEZ … nun ich schaue relativ selten die öffentlich rechtlichen Sender an und könnte und gut und gerne darauf verzichten, allein mein Fernseher ist natürlich empfangsfähig. Ist er das überhaupt mit einem Antennenanschluss? Wir haben hier nur Satellit und brauchen in jedem Fall einen Receiver.

    Wie auch immer, ab und zu schaue ich es ja und es ist auch ok dafür etwas zu zahlen. Aber nicht über eine Behörde mit solchem Gehabe. Warum kann so was nicht als Steueraufschlag eingezogen werden wie die Kirchensteuer? Wo ist das Problem?

    Mittelfristig ist mein Plan irgendwann mal auf einen LCD TV bzw. Bildschirm umzusteigen. Und langfristig dass mir 16 Euro vollkommen egal sind … who cares … auch wenn ich nur 2 Stunden im Monat TV glotze … 2 Stunden anderer entspannender Tätigkeiten kosten ähnlich viel … und die privaten Sender … auch nicht gut für’s Hirn …

  4. Die Zahl der GEZ-Zahler ist gewaltig groß. Was ist einfacher, als die umfassende erneute Bestätigung der Einzugsermächtigung einzufordern, um eine einheitliche Datenbank der Konten und Daten (aller) Deutschen mit einem einheitlichen Antwortumschlag in einer neuen PLZ 50408 zu empfangen.
    Wie viele Schlupflöcher gibt es da, nicht nur beim Empfänger GEZ, Korrupte, Posträuber u.a. undurchsichtiges Volk, in diesem Lande leider zu hauf gegenwärtig, Zugriff auf die umfassendste Datenbank Deutschlands Bürger zu bekommen.
    Das sollte die Datenschützer auf den Plan rufen.
    Meine Bestätigung wird nicht dabei sein.
    Übrigens: was sind „bevorstehende rechtliche Änderungen“?, hab noch nie eine Katze im Sack gekauft.
    hartesschneider

  5. „Das Ansehen der GEZ in der Öffentlichkeit ist unter allem Niveau.“

    JEP!!! … ich hab auch schon so manch eine Reportage über die miseralben Zustände bei der GEZ gesehen … nicht zu fassen … da zahlen manchmal schon 10 Jahre TOTE GEZ GEbüghren .-.. oder Katzen und Hunden … und die bestehen echt auf das Geld …. nen Hund soll füs Fernsehen bezahlen … tsss..

  6. heya,

    das mit der falschen abbuchung ist nicht gerechtfertigt, daß stimmt. ob der anwalt sich da rentiert? weiß ich nicht.

    ansonsten habe ich aufgehört deinen artikel zu lesen, als es mit

    „ICH ZAHLE NICHT FÜR ETWAS, WAS ICH WEDER KONSUMIERE NOCH NUTZE!“

    etc los ging. das problem ist überhaupt nicht die gez. nicht im geringsten. das problem ist der rundfunkstaatsvertrag. dieser wird von den LÄNDERN und nicht dem staat verfasst und beschlossen. hintergrund ist eine staatsunabhängige medieninstanz zu schaffen. ist ja an und sich nicht verkehrt. nur muß diese auch finanziert werden. hier fangen die probleme an.

    so, nur leider steht in diesem rundfunkstaatsvertrag unter anderem, daß jeder, der die möglichkeit hat öffentlich rechtliche programme zu empfangen, sprich konsumieren, dafür auch zahlen muss!

    Einzig und alleine da liegt der hund begraben in dieser, wohl absichtlich, blöden formulierung. die gez ist nun eine gesellschaft, die das umsetzt.

    Dafür und ein paar andere sachen ist sie nicht besonders populär (bei mir auch nicht), aber sie kann rein gar nichts für das ganze dilemma an sich.

    Dafür sind die volksnahen gremien (vertreter aus politik,kirche und volk) der länder verantwortlich, die das ganze beschließen und ggf anpassen.

    Dies ist eine sehr sehr kurze information über den rundfunkstaatsvertrag.

    Ausführlich wirst du es bei wikipedia finden.
    wie die gez die gebühren eintreibt und teilweise an die daten kommt (stichwort einwohnermeldeamt) ist teilweise schon sehr, sagen wir abenteuerlich. da stimme ich dir völlig zu. nur bitte sein an den richtigen stellen auf die gez wütend. den das die gez die gebühren eintreibt, daran wird wohl nichts ändern.

  7. Wütend auf die GEZ, weil die ihren Job machen bin ich auch nicht. Eher richtet sich meine Wut gegen das WIE die GEZ ihrem Job nachkommt.

    Oder auch, wie dieser Rundfunkvertrag weiterhin dafür genutzt wird sich und die Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunksender weiterhin mit 6-7 Milliarden Euro pro Jahr zu versorgen, wofür die letztendlich NIX tun müssen in puncto sich verändern und anpassen.

    Ich werde das noch mal entsprechend und genauer ausformulieren. 😉

  8. Mit dem Artikel sprichst du mir aus dem Herzen! Wenn man liest wie das ZDF eine einfache Frage zur Mediathek nach einer Bearbeitungszeit von mehr als 5 Monaten (!) per Mail beantwortet, kann man annehmen, dass von unserer Kohle bequeme Wasserbetten für den gepflegten Büroschlaf angeschafft wurden… (nachzulesen bei http://www.kassandrus.de/blog/?p=822)

  9. Hinzu kommen dann ja auch noch die vermeintlichen Spekulationen mit Aktien und so. der ÖRR wie es vor kurzem mal der Fall war. Im übrigen wurde nur sehr kurz darüber berichtet und seit her gibt es keinerlei Berichte mehr über den Vorfall. 😐

  10. Irgendwo hab ich hier gelesen, dass das System in Österreich besser sein soll.
    Nunja, ich kann das Gegenteil beweisen. Hier heißt der Spaß ja GIS (Gebühren Info Service) – wobei sich der Service auf Geldeintreiben beschränkt.

    Nagut, hier mal meine Lage, was das ganze betrifft, zudem fast auf die Stunde genau aktuell.

    Hab damals, als ich mit dem Studium angefangen hab, meinen Hauptwohnsitz geändert. Die GIS hat da scheinbar Zugriff drauf und ich hab keine 2 Wochen später nen Brief bekommen, ich möge bitte meinen Fernseher anmelden. Tja, hab das blöderweise gemacht – zu der Zeit wars mit egal, weil ich Studienbeihilfe bezogen hab und demnach von der GIS befreit wurde.
    Danach kam mein Umzug und Wechsel vom Hauptwohnsitz. Leider hab ich auf das Ummelden des Wohnsitzes vergessen, weil ich genau NICHTS mit der GIS zu tun hatte, bis auf nen jährilichen Brief, dass ich meine Befreiung verlängern soll. Naja, nach dem Umzug kamen schätzungsweise 3 GIS briefe samt Mahnungen an meine alte Adresse, der Vermieter dort war zu beschränkt, um mir die Briefe weiterzuleiten.
    Und eines schönen Tages hatte ich nen netten Inkasso-Brief vor mir liegen mit ner kleinen Summe drauf und der „Bitte“, es bei der GIS zu begleichen. Rückwirkende Befreiung gab es keine, also hieß es einzahlen. Danach war wieder meine Befreiung aktiv, bis zum Mai 2009. Ich bekomme nun keine Studien-Beihilfe mehr, ergo auch keine GIS-Befreiung. Tja, Ferngesehen hab ich kaum, hatte auch nur ne kleine Kiste, also scheiß drauf, den Fernseher weggeschmissen und Gerät abgemeldet. (Radio musste ich trotzdem weiterzahlen).
    Zwei Wochen später steht doch glatt ein GIS-Scherge vor meiner Haustüre: Kontrolle der Abmeldung. Tja, ich hatte ja nichts zu verbergen, lass ihn rein, er schaut sich um, passt alles, nur noch ne kleine Unterschrift drauf, dass er da war und alles passt.
    Heute: Brief von der GIS mit der Rechnung: Knapp 90 Euro inklusive Nachzahlungen für die 2 Monate davor. O__O
    Bei der GIS angerufen, was der Scheiß soll und die sagen mir doch glatt, dass ich im Juni nen neuen Fernseher angemeldet hätte. Der nette GIS-Mann, der da war, hat von mir also keine Unterschrift für die Bestätigung, dass er da war und alles in Ordnung ist, bekommen, sondern die Unterschrift für eine Neuanmeldung.
    Natürlich hätt ich besser schaun müssen, was er mir da zum Unterschreiben gibt, aber es war halt relativ früh am Morgen, der Typ hat mich auch wachgeklingelt und zudem war SOWAS nicht zu erwarten. Ich mein, wenn die das Standardmäßig so machen, was passiert, wenn jemand sich das genau durchliest und bemerkt, dass er eine Neuanmeldung unterschreibt?

    Jetzt werd ich halt ne Beschwerde einreichen, einzahlen sicherlich nicht und zudem alles abmelden. Wenn nochmal so ein Typ anklingelt, dann kann er nur hoffen, dass ich nicht zu Hause bin…

  11. Also ist die GIS die Tochtergesellschaft der GEZ, oder doch eher umgekehrt?

    Scheinbar sind die Methoden aber wohl die gleichen, was mich zu dem Schluss kommen lässt das es doch wohl mal wieder an der Politik und der undurchsichtigen und vielschichtigen Rechtsprechung liegt.

  12. Hi, ich bin ja sowas von deiner Meinung. :mrgreen:

    Würden sich genug zusammenfinden um gegen die GEZ und deren Gebühren blabla zu klagen, würde auch mal ein Urteil kommen das die dazu zwingt das System zu ändern.
    Viel Glück

  13. Es ist natürlich immer fragwürdig, wenn eine Institution wie die GEZ zum Gebühreneinzug Mitarbeiter auf Provisionsbasis beschäftigt, da diese wie Versicherungsvetreter natürlich ein Interesse daran haben, möglichst viele Provisionsvorgänge auszulösen und daher möglichst viele neue Gebührenzahler zu rekrutieren, und seien es Hunde oder Tote.
    Aber eben nur diese falschen Gebührenforderungen kann ich als Abzocke bezeichnen, und diese sollten sich mittelfistig kostenneutral aufklären lassen.
    Die grundsäztliche Frage der Berechtigung der Gebühren ist eine politische, weil die Länder im Rahmen ihrer staatlichen Handlungsfreiheit sich eben für den gebührenpflichtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk entschieden haben. Das kann man gut oder schlecht finden, ebenso wie die Höhe der Gebühren, ändern kann man das aber nur politisch. Gerichtlich ist das schon dutzendfach bestätigt worden, dass die Rundfunkstaatsverträge rechtmäßig sind.
    Ich habe keine durchweg negative Meinung zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, ich nutze ihn mindestens so oft wie private Programme, seriöse Nachrichten finde ich nur auf den öffentlichen, weil mich eben nicht interessiert, wem heute so die Titten aus der Bluse gerutscht sind, sondern was es neues in der Weltpolitik gibt.

  14. Die grundsäztliche Frage der Berechtigung der Gebühren ist eine politische, weil die Länder im Rahmen ihrer staatlichen Handlungsfreiheit sich eben für den gebührenpflichtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk entschieden haben.

    nein die länder haben sich nicht mal soeben „entschieden“, das steht so in der verfassung. und das (system) ist auch gut so, sonst hast du wieder mediale zustände wie vor 60 jahren hier in deutschland jahren bzw in italien heutzutage.

    der staat muß seinen bürgen eine mediale grundversorgung bieten. dies geschieht über den öffentlich-rechtlichen rundfunk. schlauerweise muß dieser „rundfunk“ absolut „staatsfern“ sein, dh der staat darf KEINERLEI einflussmöglichkeiten auf den ÖRF haben (keine finanzierung, keine inhalte gar ni nix). deswegen ist der ÖRF „ländersache“ geworden. gebührenanpassungen werden von den länder kommissionen vorgeschlagen. diese kommissionen setzen sich aus vertretern der politik, kirche und volk zusammen. in der ministerpräsidentenkonferenz (der länder) wird dann aber über die tatsächliche höhe der gebühren entschieden, aber auf grundlage des vorschlags. also entweder weniger oder mehr.
    das problem liegt also nicht in der finanzierung, sondern in der bemessung über deren notwendige höhe. siehe länderkommissionen, die empfehlungen an die ministerpräsidentenkonferenz aussprechen. aber an empfehlungen muß man sich ja nicht halten. rein theoretisch könnte die GEZ nämlich auch gebühren a la 0,10€ pro kopf eintreiben…..

  15. und was machst du mit leuten die kein radio hören oder fernsehen schauen? es muß schon der komplette medienmix sein. ist alles nicht so einfach….

  16. Im Grunde ist es sehr einfach, nur die Rechtslage und dergleichen machen es kompliziert. Wie dem auch sei, es würde das Radio reichen. Wobei die GEZ selbst die Leute beglücken würde, die nachweislich kein Radio hören. :mrgreen:

  17. der staat muß seinen bürgen eine mediale grundversorgung bieten

    damit bin ich auch einverstanden, aber muß diese grundversorgung aus so vielen öffentlich rechtlichen tv-sendern bestehen? man hat ja fast den eindruck das es bereits mehr öffentlich rechtliche deutsche tv sender gibt als deutsche privatsender und hinzu kommen dann auch noch zig öffentlich rechtliche radiosender. mit grundversorgung hat das meiner auffassung nach doch schon nichts mehr zu tun.

  18. Habe mir die Beiträge sehr aufmerksam durchgelesen, und muss feststellen, dass das Rechts- bzw. Unrechtsempfinden der Bürger sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.
    Wenn man die Beiträge im ÖRF sieht ist das Niemanden zu verdenken.
    Übrigens bin auch ich der Meinung, dass man über die Höhe der Gebühren nachdenken muss, und ob zur mediale Grund-versorgung der Bürger so viele Sender notwendig sind.
    Die GEZ, egal wie die Meinung dazu ist, bekommt meine Einzugsermächtigung auf jeden Fall nicht mehr.
    Die Antworten bei den häufig gestellten Fragen auf der Homepage der GEZ haben mich nicht davon überzeugen können diesen Brief unterschrieben zurück zu schicken.
    Und wenn dann die bevorstehende Gesetzesänderung auf dem Tisch liegt kann man alle mal über die Art und Weise der Zahlung der Gebühren nachdenken.

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