Review – Selbst ist die Braut

Sandra Bullog ist eine klasse Schauspielerin, mit Deutschen Wurzeln noch dazu.

SelbstIstDieBraut

Im Kinofilm „Selbst ist die Braut“ spielt Sandra Bullog die schreckliche Chefin Margaret Tate, eines großen Verlagshauses. Diese scheucht ihre Mitarbeiter immer zu und behandelt ihren persönlichen Assistenten zudem nicht grade sehr gut, kurz um, Margaret Tate ist eine sehr unbeliebte Chefin bei ihren Mitarbeitern.

Sie ist eben eine Frau von der Sorte, die weiss was sie will und wie Sie eben das bekommt.

Ob und wie weit Sie beliebt ist bei ihren Mitarbeitern scheint sie oberflächlich nicht sonderlich zu stören. Alles was man als Zuschauer am Anfang zu sehen bekommt, ist eine strenge Chefin die ihre Mitarbeiter, oder auch Untergebenen fast schon wie Leibeigene behandelt und nur auf Erfolg und Karriere ausgerichtet ist.

So scheint es wie gesagt am Anfang, doch dieser Blickwinkel ändert sich dann zunehmend, mit voranschreiten des Film. Ab hier beginnt der Spoiler!

Im Vorfeld bekommt man durch den Trailer zum Kinofilm schon mit, das Margaret Tate aus Kanada kommt und nur ein Visum für die USA hat, welches ausläuft und Margaret Tate damit ausgewiesen werden müsste. Das kann Margaret Tate natürlich zum einen kaum glauben, noch sich mit dem Gedanken daran recht abfinden.

cheffin

Ihr persönlicher Assistent Andrew Paxton, gespielt von Ryan Reynolds, kommt Margaret Tate da gerade recht um sie aus dieser misslichen Lage zu befreien und sie vor der Ausweisung aus den USA zu bewahren. Kurzerhand verkündet Sie vor den beiden Vorständen, das Sie und ihr persönlicher Assistent Andrew Paxton heiraten würde.

Somit wäre dann die Sache mit der Ausweisung und dem Visum erledigt, so denkt sich Margarete Tate. Doch das geplante Vorhaben, der quasi geschwindelten Ehe, entpuppt sich als echte Gradwanderung für Margaret Tate und Andrew Paxton, mit vielen mehr oder minder geplanten Emotionen.

Am Anfang des ganzen Vorhaben befinden sich beide noch auf einer rein Geschäftlichen Basis, so denken beide zumindest. Doch im laufe des Film entwickelt sich aus dem rein Geschäftlichen Vorhaben eine ernste Angelegenheit, mit Emotionen für den jeweils anderen auf beiden Seiten.

Margaret-und-Andrew

Andrew Paxton übernimmt dabei den Part desjenigen der alles etwas vorantreibt und gute Mine zum eigentlich bösen Spiel macht und Margaret Tate zudem immer wieder überrascht.

Die nicht geplanten, aber dennoch entstanden Emotionen bei Margaret Tate für ihren Assistenten und quasi Ehemann in spe, Andrew Paxton, nehmen derweil immer mehr und genauere Formen an. Das Gezanke zwischen beiden entwickelt sich zunehmend zu den normalen Sticheleien zwischen Zwei verliebten, oder auch solchen die noch dabei sind, sich darüber Bewusst zu werden das sie sich ineinander verliebt haben.

Heiratsantrag

Viele Emotionale Momente prägen dabei den Film und die entstehende Liebesbeziehung zwischen Margaret Tate und Andrew Paxton, wobei es fast ebenso viele Momente gibt in denen man sich vor Lachen kaum noch auf dem Sitz halten kann.

An Witz und klassischer Komik hat der Film „Selbst ist die Braut“ eine Menge zu bieten wie ich finde, auch wenn es eigentlich als Komödie beschrieben wird. Eine gute Mischung aus Witz und Ernsthaftigkeit unter dem Deckmantel der Liebe ist der Film, das trifft es wohl am ehesten.

Schlussendlich kommt es, wie es kommen muss und Margaret Tate begreift das sie sich in ihren quasi neuen Ehemann wirklich verliebt hat. Aus Furch und Angst vor den Emotionen und all der Liebe, wagt Margaret Tate schliesslich die Flucht nach vorne und gesteht während der Hochzeit auf der Insel von Andrew Paxton Familie, selbiger das alles nur ein großer Schwindel ist. Durch diese Fluch nach vorne, entwickelt sich alles noch ein wenig schneller als bisher und eines kommt zum anderen, die Ereignisse überschlagen sich fast schon.

auf-dem-amt

Die Hochtzeit ist erst mal geplatzt und Andrew Paxton hat begriffen das er sich wirklich und vollkommen in Margaret Tate als Mensch und nicht nur in seine Chefin verliebt hat. Bestärkt durch Teile seiner Familie, fliegt er Margaret Tate hinterher nach New York, wo er sie abpasst beim zusammen suchen ihrer Sachen, wegen der Ausweisung.

Es kommt zum quasi Finale, welches meiner Meinung nach sehr schön in Szene gesetzt worden ist. Viele Emotionen verpackt in wenige Augenblicke dank einer gute Darstellung sowie Darbietung der Schauspieler Sandra Bullog und Ryan Reynolds, so endet der Film „Selbst ist die Braut“ letztendlich mit einem glücklichen Ende!

Als Komödie würde ich den Film nur Teilweise beschreiben, auch etwas von einem Liebesfilm sowie einer Romanze ist in dem Kinofilm „Selbst ist die Braut“ enthalten.

Die einzelnen Charakter des Film sind sehr schön in Szene gesetzt und werden zum Teil sehr Detailverliebt dargestellt. Wer also grade frisch verliebt ist, oder einfach nur sich solche Genre gerne ansieht, der sollte sich den Kinofilm „Selbst ist die Braut“ nicht entgehen lassen.

Bei mir selber hielten sich die Tränen bei manchen Emotionalen Szenen in Grenzen, daher ein Tipp für die zart besaiteten Frauen dieser Welt, unbedingt Taschentücher mitnehmen. 😉

5 Gedanken zu „Review – Selbst ist die Braut“

  1. Ich glaub der Film würde mir nicht gefallen.

    Ich fand „Hangover“ , „Coraline“ und vor allem „Zack & Miri Make A Porno“ gut. Außerdem wil unbedingt noch „Public Enemies“ und „Inglourious Basterds“ sehen.

    Momentan nerven diese „Twitter geht nicht“ Feeds =/
    Ich hab dich ab und zu gesehen wie die die Artikel kommentiert hast. 😉

  2. Geschmack ist zum Glück verschieden. 😉

    Hangover, den Film schaue ich mir zum Beispiel nicht an. Allerdings werde ich mir Inglourious Basterds vielleicht anschauen, muss ich mir noch überlegen. 🙂

  3. Ich hab mir Hangover nur angeschaut weil Alper den empfohlen hatte. Der ist echt gut. Aber das ist ein Typischer Männerfilm. Also am Besten nicht mit Frauen anschauen. 8)

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