Quantität und Qualität beim Bloggen vereinen.

Die Sache mit der Qualität und der Quantität ist grade bei einem Blog immer wieder ein Punkt den man gut im Auge behalten sollte. Eigentlich wird ja immer gesagt, das es entweder nur Qualität oder Quantität geben kann, speziell und grade bei Texten, den essenziellen Inhalten eines Blog. Beides miteinander zu vereinen, das gelingt nur sehr wenige Bloggern, so wie ich das bisher gesehen habe in der Deutschen Blogsphäre.

Die Schwierigkeit beim vereinen von Qualität und Quantität ist meiner Meinung nach, die Grenze zwischen beidem genau zu kennen und darauf aufbauend seine Inhalte zu entwickeln. Denn es ist immer im Verhältnis zu sehen, wann Qualität endet und Quantität beginnt, oder auch gerne mal umgekehrt.

Wie man das ganze machen kann, das kannst Du nun hier nachfolgend nachlesen in einem umfangreichen Einzelartikel zu dem Thema, in diesem plaudere ich ein bisschen aus dem Nähkästchen. So wie ich das mache und wie ich vorgehe und so weiter.

Weniger ist Mehr!

Den Spruch „Weniger ist Mehr“ hat vielleicht ein Jeder schon mal gehört oder irgendwo gelesen. Zum Teil hat dieser Spruch etwas mit Qualität und Quantität zutun. Weniger Zeilen und Seiten beim Text, dafür aber mit mehr Inhalt. Praktisch also wenig Quantität und dafür mehr Qualität innerhalb eines Textes, das ist die Aussage hinter dem Text.

Nicht viel Schreiben, sondern wenig aber dafür hochwertiger. Dieses Rezept zum Schreiben findet immer noch Verwendung, auch grade bei Journalisten, welche sehr darauf bedacht sind Objektiv ihre Texte zu verfassen.

Viel hilft auch Viel!

Quantität bei Texten, ist möglichst viel Inhalt, wobei eher um das eigentliche Thema herum geschrieben wird. So kann man Quantität bei Texten wohl am ehesten beschreiben.

Wenn man dies aber aufteilt, also aus Einem großen Text der mit vielen Worten ein Thema umschreibt viele kleinere Texte macht, dann kann man zum Teil Quantität mit Qualität vereinen.

Viele kleine Texte die aus einem großen Text entstanden sind und dabei ein Thema mit vielen Worten umschreiben, können richtig angewendet qualitativ hochwertige Inhalte vermitteln.

Das Rezept.

Anfangen sollte man mit einem Thema, über das man sich entweder gut informiert hat oder mit dem man sich gut auskennt. Wichtig dabei ist vor allem, das man grob viel Text in und um das Thema geschrieben bekommt. Sofern man es dann geschaft hat, vielleicht Ein oder Zwei DIN A4 Seiten mit Text zu füllen, baut man auf dem bestehenden groben Text einfach auf.

Zu erst geht man den vorhanden groben Text nach eventuell vorhanden Themenabschnitten durch. Dazu sucht man am einfachsten nach Abschnitten im Text, die einen bestimmten Teilbereich des beschrieben Thema am besten beschreiben.

Hat man diese Stellen gefunden, verwendet man Zwischenüberschriften um diese Textstellen für sich selbst erst ein mal zu kennzeichnen. Wenn man dieses Verfahren auf den ganzen grob vorhanden Text angewendet hat, geht es weiter zum nächsten Schritt in dem man den groben Text fein schreibt.

Die Zubereitung.

Beim Feinschreiben eines grob vorhandenen Textes sollte man Schritt für Schritt vorgehen. Als erstes nimmt man einen Textabschnitt, welchen man anhand der zuvor angelegten Zwischenüberschrift erkennt und verlagert diesen auf ein komplett leeres Blatt.

Somit ist gewährleistet das man zum einen nicht von anderen Textabschnitten abgelenkt wird und man zum anderen ausreichend Platz hat für seine weiteren Ausführungen.

Nun beginnt man mittels Randnotizen den gewählten groben Textabschnitt zum einen weiter einzugrenzen und zum anderen etwas genauer zu formulieren. Hat man diesen Schritt vollbracht, geht man dazu über anhand der Randnotizen den vorhanden, noch groben Text genau auszuformulieren. Man fügt also hier und da was an, oder kürz an anderer Stelle wieder etwas raus. Oder man schreibt ganze Sätze komplett um, oder, oder!

Wie man das letztendlich macht, bleibt einem selbst überlassen und beruht dabei darauf, wie man einen Text schreibt.

Dieses Vorgehen wendet man bei allen grob vorhanden Textabschnitten an.

Dabei können es gut und gerne 1 oder 2 Blätter pro Zwischenüberschrift werden, die durch das Feinschreiben des groben Textes entstehen. Mehr Text pro Zwischenüberschrift sollte man vermeiden, da man sonst in etwa das gleiche Schema noch mal anwenden kann und sich somit fast bis ins Unendlich schreiben kann.

Der krönende Abschluss.

Wenn man dann schlussendlich alle zuvor noch grob vorhandenen Zwischenüberschriften zu vielen fein ausformulierten Texten umgestaltet hat, begibt man sich an die wichtigen Abschlussarbeiten. Rechtschreibung und Satzbau sollte man dabei als erstes überprüfen, denn die einzelnen Texte sollen zum einen gut aussehen und zum anderen auch Sinn ergeben.

Eventuell hebt man bestimmte Bereiche durch das verwenden von verschiednen Schriftformatierungen noch extra hervor. Als Beispiel dazu am besten die Zwischenüberschriften mittels Fettschrift und/oder Unterstrichen besonders hervorheben. Besondere Sätze innerhalb eines Textes kann man ebenso durch kursive oder unterstrichene Schrift besonders hervorheben, wobei Fettschrift dabei nicht angebracht ist!

Bilder können einen Text zusätzlich aufpeppen aber genau so gut auch total zerstören. Am besten binden man solche Medien klassisch in den Text ein, das heisst Links oder Rechts am Rande und zudem so das der Text das Bild jeweils umfliesst mit etwas Abstand.

Oder man bindet Bilder zwischen zwei Textabsätzen ein, wobei es auf den persönlichen Geschmack ankommt bei der Einbindung dieser Form. Also ob zwischen der Oberkante und Unterkante des Bildes jeweils ein weitere Absatz zum Text ist, oder ob der Text fast schon aufliegt und mit dem Bild abschliesst.

Um dem potenziellen Leser das Lesen so angenehm wie möglich zu machen, sollte man nun noch aus dem Blocktext einen Text mit Absätzen machen. Allerdings solle man keine Dreizeiler dabei produzieren, das bläht den Text nur unnötig auf und zeigt dem Leser zudem mit einem Blick das man schummelt und mehr darstellen möchte als eigentlich vorhanden. Viele kleine Textblöcke machen aus einem großen Textblock einen ansehnlichen Text, der auf Dauer auch nicht auf die Augen geht.

Richtig veröffentlichen!

Ob man die vielen einzelnen Texte nun Zusammen oder Getrennt als Serie veröffentlicht, das bleibt einem selber überlassen. Beides hat seine Vorteile sowie Nachteile, welche man für sich persönlich herausfinden sollte.

Zusammen veröffentlich, als ein großer Text so wie dieser Artikel hier, bringt viel Textlänge auf den Bildschirm. Dem potenziellen Leser ist sofort klar, das er ein wenig Zeit brauchen wird um den ganzen Text zu lesen um dessen Inhalt zu erfassen. Soviel Textlänge kann aber auch abschreckend wirken, wobei das ganz auf den jeweiligen Leser ankommt, was dieser als viel, passend und zu viel empfindet.

Getrennt als Serie vieler kleiner Artikel, das kann die ganze Sache viel interessanter für den potenziellen Leser gestallten. Aber es kann auch nach hinten losgehen, weil beschriebener Leser eventuell lieber alles auf ein mal lesen will, anstatt immer wieder auf den nächsten Artikel zu warten. Wenn man eine Artikelserie startet sollte man meiner Meinung nach, dem Leser auch zeigen wann weiterte Artikel der Serie erscheinen oder auch der Rest.

So sieht der geneigte Leser im Vorfeld schon was ihn im Ansatz erwartet und kann sich in gewisser darauf einstellen, sowie darüber hinaus entscheiden ob ihn weitere Artikel interessieren.

Schlusswort:

Nun weisst Du wie ich es handhabe mit der Qualität und Quantität beim schreiben von umfangreicheren Artikeln für meinen Blog. Beim nächsten größeren Artikel in diesem Rahmen werde ich dann das ganze als Artikelserie veröffentlichen.

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6 Kommentare

DerDenker 08/08/2009 Antworten

Wow sehr ausführlicher Artikel.
Ich finde jedoch das kommt schwer auf den Grund des Bloggens an. Manchen Bloggern geht es weder m Quantität noch um Qualität. Sondern um sich auszudrücken oder einfach nur etwas loszuwerden.

Ist interessant werde mir die Serie auf jeden Fall durchlesen

DerDenker 08/08/2009 Antworten

PS.: Offtopic:
Grad die Umfrage gesehen – wenn du etwas Hilfe im grafischen Teil von deinem ReDesign brauchst, sag bescheid – ich bin Webdesigner

blogZicke 08/08/2009 Antworten

Ich schreibe, dann wenn ich Zeit und Lust dazu habe.

nastorseriessix 08/08/2009 Antworten

@DerDenker: Grafisch, also mit Grafiken habe ich wenig zutun bei meinem Blogdesign da ich zu 95% auf CSS setzte. Trotzdem danke für das Angebot, werde darauf zurückkommen. 🙂

@BlogZicke: So mache ich das eigentlich auch, so Allgemein gesehen was das Schreiben angeht. Wobei es hierbei eher um das Zusammenspiel von Quantität und Qualität beim schreiben ging, als um das Wann und Wie! 😉

blogZicke 08/08/2009 Antworten

ich wollte damit einfach nur ausdrücken, dass ich mir nicht so viele Gedanken um Qualität und Quantität mache. Ich versuche mit wenig Worten, viel auszudrücken, knapp zu berichten und achte auf gute Lesbarkeit.
Absätze, Zwischenüberschriften etc.

Peter 10/08/2009 Antworten

Qualität sollte immer vorhanden sein. Egal ob Hobby Blog oder sonstige. Über Quantität kann man hingegen diskutieren.

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