Das Halo Universum war mein Leben!

Boom, Halo3 kam raus und schlug ein auf Xbox-Live wie eine Bombe.

Monate lang sah man nichts anderes ausser Spieler die Halo3 spielten, alleine oder mit Freunden. Auch ich spielte Halo3, zu Anfang eher alleine und dann nachdem ich die Kampange durchgespielt hatte mit Freunden (Spielern aus der so genannten „Freundesliste“ auf Xbox-Live“) zusammen im Kooperations-Modus mit jeweils immer 4 Spielern noch mal.

Zu Anfang meist auf dem Schwierigkeitsgrad Normal oder Heldenhaft und eher selten auf Legendär. Zum Ende von Halo3 hin spielte ich dann öfters auf Legendär im Kooperations-Modus auf Legendär mit 4 Mitspielern und mit ein paar eingeschalteten Schädeln, wobei es dabei auf die richtige Mischung ankam.

Durch diese einschaltbaren oder ausschaltbaren „Schädel“ fügte man dem Spielgeschehen etwas mehr „Pepp“ hinzu in puncto Schwierigkeit beim eliminieren der KI-Gegner. Mehr Lebensenergie, Besser Schilde, Höherer Rang und dergleichen für die Gegner-KI waren die möglichen Optionen womit man das Spielgeschehen im Kooperations-Modus dann etwas „Interessanter“ gestallten konnte.

Zugegeben macht es dann auch mehr Spass, auch wenn man die relativen Positionen der Gegner-KI eigentlich schon im Schlaf kannte, so machte es immer wieder aufs neue Spass und motiviert zu immer neuem Spielen.

Aus Halo2 schon bekannt und von mir gehasstes Rangsystem wurde in Halo3 fortgesetzt und zudem noch etwas weiter vertieft. Man bekam nun individuelle Ordnen für das töten der menschlichen Gegenspieler, womit man sich nun noch mehr herausstellen konnte.

Quasi konnte man sich selbst richtig Glorifizieren und seine menschlichen „Opfer“ auch als solche degradieren. So taten und so tun es nämlich die Amerikaner, zumindest kam es mir immer so vor beim spielen mit oder gegen die Amerikanischen Spieler.

Das was ich an Beleidigungen und Anfeindungen aus Halo2 kannte, wurde mit Halo3 quasi auf die nächste Stufe gehoben. Jetzt gab es nicht mehr nur verbale Attacken von den Menschlichen Gegenspielern sondern das ganze auch in form von Textnachrichten sowie vermehrt auch Sprachnachrichten. Keine schöne Entwicklung, welche zudem kaum Begrenzt wurde durch Microsoft oder Bungie, zu keiner Zeit gab es irgendwelche Maßregelungen die auch wirklich nachhaltig wirkten.

Irgendwann stabilisierte sich die Sachlage dann, es wurde immer noch beschimpft, beleidigt und dergleichen, aber auf einer anderen Ebene. Kürzer und Kraftvoller fiel das dann meistens aus, längere Beschimpfungen blieben eher die Ausnahme, zumindest bei dem was ich so mitbekam.

Alles was bis dahin schon passiert war, angefangen mit Halo2, hat maßgeblich mit dazu beigetragen das ich mich von Xbox-Live verabschiedet habe.

Denn Microsoft und Bungie hätten was dagegen machen können, wenn sie denn gewollt hätten, was sie aber nicht haben. Die Europäischen Spieler waren denen scheinbar egal, das LAG gab es für die einfach nicht in deren System.

Bis heute ist es so, das die Europäischen Spieler nur mit „Mitspieler“ auf Xbox-Live sind und sonst nix! Alleine durch besagtes LAG gibt es so viele Ungerechtigkeiten auf Xbox-Live beim Spielen, das verdirbt einem auf Dauer die Lust am spielen.

Beheben können hätte man das Problem, teilweise, durch das integrieren von Dedizierten Servern in Europa oder in Deutschland. Oder man hätte den Netzwerkcode, welcher so arg veraltet ist, mal so umgestalten können das die Europäischen Spieler auch mal ein faires Spielerlebnis haben. Nichts von alle dem ist jedoch umgesetzt worden, alles bleibt weiterhin bei den selben alten Systemen.

In Teil 4 geht es dann um das Thema Microsoft und Amerikaner beim spielen!

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  1. Xbox-Live es war schön mit dir
  2. Xbox-Live Spielerfahrungen
  3. Das Halo Universum war mein Leben
  4. Von Amerikanern für Amerikaner gebaut
  5. Geschichten entstehen im Kopf

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