Das war 2009 für mich, Erkenntnisse über mich selbst und mein bisheriges Leben.

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu und für mich wird es somit nun Zeit ein sozusagen Abschlussbericht zu ziehen was das Jahr 2009 angeht.

Am Anfang wäre da erst mal die Erkenntnis über mich selbst in der Hinsicht was meine Behandlung beim Therapeuten angeht. So weiss ich zum Beispiel nun endlich was mit mir selber los ist und was ich dagegen tun kann. Auf den Punkt gebracht habe ich Depressionen, mittel bis schwerer Art und Weise.

Als ob das aber noch nicht reichen würde, kommt da noch eine Amnesie hinzu, wobei ich aber weiss woher diese kommt und warum. Ich wollte damals in meiner Kindheit und Jugend meine für mich schrecklichen Zeit in der Schule wo ich dem totalen Mobbing ausgesetzt war einfach nur vergessen.

Das mit dem Vergessen dieser Zeit habe ich auch geschaft, jedoch habe ich darüber hinaus auch alles andere aus diesem Lebensabschnitt vergessen.

Ich habe mich selbst vergessen sozusagen, denn alles was vor meinem 20 Lebensjahr war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ab und zu bekomme ich Erinnerung zurück, den dieses Erinnerung sind nicht einfach weg im Sinne von gelöscht, sondern noch da, nur halt verdrängt. Denn das passiert bei einer Amnesie, Verdrängung von vorhanden für den betroffenen schlimme Erinnerungen.

Jedoch sind diese Erinnerung für mich nicht mehr die Meinen, eher ist es für mich als ob ich in einem fremden Tagebuch oder Bilderbuch blättere. Keines der Bilder ist mit Gefühlen oder Emotionen behaftet, vielleicht nur für den Moment, vielleicht kommt das wieder zurück, vielleicht!

Ganz einfach ausgedrückt, habe ich das Inhaltsverzeichnis für meine vergangenen Erinnerungen verlegt, gleichwohl es eigentlich gar nicht einfach ist. Nichts an dem Leben mit Depressionen und Amnesie ist einfach, überhaupt nichts daran.

Wie Buddha einst schon feststellt, Leben bedeutet leiden.

Gelitten habe ich schon viel, immer nur Psychisch und bisher nicht körperlich direkt, eher indirekt durch die Depressionen. So eine Krankheit macht mit einem selber eine Mengen, verändert das Denken total. Wenn dann noch eine Amnesie hinzukommt, das gibt eine üble Mischung.

So richtig als Teil der Gesellschaft fühle ich mich nicht, eher als Jemand der am Rande lebt oder gar teilweise ausserhalb der Gesellschaft. Teilweise finde ich das gut und Teilweise finde ich das nicht gut, kommt auf meine Momentane Gefühlslage an wie ich das sehe und empfinde.

Das Thema Gefühle ist eh so eine komplizierte Sache für mich, denn da ich vergessen im Sinne von Verdrängt habe, was Gefühle sind und wie man damit umgeht, muss ich das alles noch mal neu lernen. Das ist sehr anstrengend für mich, macht mich teilweise echt fertig. Aber bisher habe ich alle mittleren bis schweren Depressionen überlebt, von daher kann ich schon einiges verkraften und mich bringt kaum noch was aus der Ruhe.

Denn das ist es was ich gelernt habe bisher in meinem Leben, aus der Ruhe kommt die Kraft. Vielleicht liegt es daran das ich wie schon beschrieben schon soviel durchgemacht habe, in die Abgründe der menschlichen Psyche vorgedrungen bin, das ich über diese Dinge und Erlebnisse so offen hier schreiben kann.

Denn ich habe schon oft von Verwandten und Freunden sowie Bekannten gehört, das ich das besser nicht tun sollte. Es würde mich angreifbar machen und man könnte mir daraus einen Strick drehen, sprich mir schaden zufügen.

Wenn man die Erfahrungen gemacht hat, welche ich gemacht habe, dann kommt mir alles andere nur noch langweilig vor. Mir schaden wollen, das haben schon viele Menschen versucht, direkt wie auch indirekt.

Bisher hatte keiner von denen Erfolg, im Gegenteil, all die Menschen die mir schaden wollten habe jetzt den größten Schaden für sich selbst. Das soll keine Aufforderung sein, jedoch sollte ein Jeder seinen Gegenspieler kennen, wenn Er mit ihm spielen will.

Warum sollte ich hier in meinem Blog nur über die Dinge schreiben die mir möglichst viele Besucher bringen, mich aber kaum bis gar nicht interessieren?

Das hier ist mein Blog und hier schreibe ich über Dinge die mich interessieren und die mich bewegen. Das muss ich an dieser Stelle mal wieder schreiben, ein mal für Jeden zum nachlesen und zum anderen für mich selber als Erinnerung.

Im nächsten Artikel der Morgen folgt, geht es dann um James Cameron’s AVATAR und was der Film mit mir gemacht hat. Denn seid ich den Film im Kino gesehen hatte, nicht in der 3D-Version bisher, fehlte mir irgendwie die Lust am Schreiben.

Mir ging und geht immer noch sehr viel zu dem Film durch den Kopf und genau das Alles schreibe eben auf und verarbeite es somit auch für mich selber.

2 Gedanken zu „Das war 2009 für mich, Erkenntnisse über mich selbst und mein bisheriges Leben.“

  1. Dann ist Schreiben auf jeden Fall das Richtige für dich… Dadurch kannst du Dinge einfach besser verarbeiten, hilft dir durch schlimmere Zeiten und ist zugleich wie ein Tagebuch dann – falls die Amnesie nochmal zuschlägt.
    Ich kanns mir zwar nicht so richtig vorstellen, aber ich denke schon, dass es einiges bringt, wenn man grad ne schlechte Zeit durchlebt und man hat Dinge zum Lesen aus einer guten Zeit. =)

    Dann bin ich mal gespannt, was AVATAR aus dir gemacht hat. Freu mich schon auf deinen Eintrag :]

    Wünsch dir auf diesem Weg – wobei wir uns eh noch unterhalten werden – Alles Gute für das kommende Jahr! =)

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