Welche Schriftgröße und Schriftart?

Die ganze Zeit, seitdem Ich am neuen Design für den Blog arbeite, geht mir immer wieder eine Frage durch den Kopf. Obwohl diese Frage geht mir eigentlich schon lange durch den Kopf und umfasst eigentliche alle meine Gedanklichen Projekt die mit Schrift zutun haben oder wo Schrift drin vorkommt.

Welche Schriftgröße soll ich letztendlich nehmen, ist die aktuelle Schriftgröße mit 14 schon gut genug oder wäre Schriftgröße 15 vielleicht doch noch etwas besser? Schriftgröße 18 ist auf jeden Fall zu groß für meinen Geschmack und für den Blog ansich auch auf jeden Fall!

Was also nehmen und wenn dann eine Schriftgröße für den ganzen Blog oder eher nur für den Haupttext und den Rest bis maximal Schriftgröße 13 runter brechen lassen? Obwohl Schriftgröße so hart an meiner persönlichen Grenze liegt, was Betrachtungsart und Wohlgefühl für meine Augen angeht.

Denn zum einen trage ich eine Brille und zum anderen werden meine Augen nicht besser, sondern eher schlechter, was jedoch ein normaler und natürlicher Vorgang ist in der Natur mit zunehmenden Alter. Nur will ich nicht schon mit 30 Lebensjahren eine Brille mit Glasbausteinen tragen müssen, nur weil ich immer zu Texte mit Schriftgrößen wie 10 bis 13 gelesen habe.

Weil das geht nämlich extrem auf die Augen, verursacht eine Überanstrengung des Sehnerv und trägt somit zur Überbeanspruchung bei was nicht grade gut für die Gesundheit meiner Augen ist.

Mir geht es nicht darum, mittels Schriftgröße 14 oder 15 ein bisschen Text zu mehr Text aufzublasen, sondern um mein persönliches Verhältnis zum Thema Gesundheit der Augen, meiner eigenen Augen und die Augen meiner Leser.

Zum anderen finde ich persönlich, das Texte mit einer minimalen Schriftgröße von 14 viel besser und angenehmer oder auch entspannter zu lesen sind auf Dauer, als Texte die mit einer kleineren Schriftgröße wie Schriftgröße 14 geschrieben sind. Der Zeilenabstand spielt natürlich auch noch eine nicht zu verachtende Rolle, denn zu geringer Zeilenabstand kann selbst die leserlichste Schriftart vollkommen zunichte machen.

In der lokalen WordPress Umgebung auf meinem Mac, experimentiere ich schon längere Zeit mit verschiedenen Schriftgröße und auch Schriftarten.

Als gut zu lesende Schriftgröße hat sich dabei eine minimale Schriftgröße 14 herauskristallisiert, wobei Schriftgröße 15 das genau Mittelmaß zwischen Schriftgröße 14 und Schriftgröße 16 für mich darstellt. Ein Zeilenabstand von 20 oder 25 ist zudem die Optimale Größe, grade bei viel Text.

Als Schriftart habe ich „Verdana“ und „Georgia“ ausgemacht, wobei auch die Schriftart „Futura“ ihren ganz speziellen Reiz hat für mich. Allerdings ist die Schriftart „Futura“ etwas zu arg fett und bläht den Text zu arg von der Textform her auf. Das passt dann nicht in mein Gesamtbild der Textgestaltung des Blog und auch allgemein passt so eine eher mächtig wirkende Schriftart wie „Futura“ eher nicht in mein Konzept.

Bei der Schriftart „Georgia“ gefällt mir hingegen nicht so recht deren Form der einzelnen Buchstaben, alles etwas arg asymmetrisch für meine Geschmack. Zudem verleiht die Schriftart „Georgia“ dem ganzen Text irgendwie eine Art von Unordnung, was wohl daher kommt das die Buchstaben alle samt so asymmetrisch dargestellt werden.

Letztendlich ist die Schriftart „Verdana“ mein bisheriger Lieblingskandidat, denn die Buchstaben sind alle samt symmetrisch geformt und zudem entsteht bei längeren Texten ein guter Lesefluss was ein entspanntes Lesen ermöglicht.

Auch fettgedruckt oder kursiv sieht die Schriftart „Verdana“ noch gut aus und bleibt vor allem leserlich. Sofern ich also keinerlei andere Schriftart mehr finde, die meinen Ansprüchen genügt, wird die Schriftart „Verdana“ die zukünftige Schriftart in meinem Blog sein. Zudem werde ich die Schriftart „Verdana“ dann noch nach und nach auf alle meinen anderen Blog Projekte übertragen, so das ich ein Einheitliches Gesamtbild bekomme in puncto Schriftart.

Nun habe ich zwar das Schriftart Problem erstmal gelöst, jedoch bleibt nach wie vor die Frage mit der Schriftgröße bestehen. Denn etwas Optimales im Sinne von Perfekt oder Perfektion gibt es nicht und wird es nie geben.

Denn Perfektion bedeutet im Umkehrschluss Stillstand und Stillstand ist etwas, das im Universum nicht vorkommt. Wobei Natur und Universum im Kerngedanklichen Verständnis für Mich zumindest eh das gleiche sind.

Somit ist Schriftgröße 14 für mich persönlich das, was dem Optimum am nächsten kommt in puncto angenehmes lesen, wobei das Schreiben von Texten für mich Schriftgröße 15 voraussetzt.

Nun könnte Jemand daher kommen und argumentieren, das meine Augen einfach nur schlecht sind und mein Sehvermögen durch die Brille nur unzureichend kompensiert wird, durchaus möglich. Nur warum mein Sehvermögen so schlecht ist, das bleibt dabei aussen vor.

Verdorben habe ich mir meine Augen wohl schon in der Kindheit, durch den übermässigen Konsum von viel zu viel Fernsehen und dem viel zu nahen sitzen davor.

Gleiches gilt auch für den ersten PC Monitor und andere Bildschirme der damaligen Zeit. Selber weiss ich das allerdings nicht mehr, bedingt durch meine Amnesie, jedoch weiss ich das es nicht gut war, das zu nahe sitzen vor den Bildschirmen.

Zu kleine Texte und das lesen selbiger bei schlechten Bedingungen haben dann das übrig dazu beigetragen, das meine Augen und das Sehvermögen schlechter wurden.

Diese Verschlechterung der Augen ist dabei irreversible, was nicht wieder heilbar heisst auf Deutsch. Ist der Schaden erst mal angerichtet oder wird nicht rechtzeitig erkannt, dann wurde quasi schon der Grundstein für ein Leben mit Brille gelegt.

Gesundes Lesen bedeutet also nicht nur für Mich, das ich angenehm und gut Texte lesen kann, sondern auch das ich meine Leser vor dem gleichen Leben bewahre.

Obwohl ich mich an die Brille soweit gewöhnt habe das ich mitunter vergesse das ich eine Brille trage.
Neben der Schriftgröße und der Schriftart gibt es aber noch einen dritten Punkt beim Lesen, nämlich den Hintergrund auf dem der Text steht.

Standardmässig ist es so das meistens Schwarzer Text auf einem Weißen Hintergrund steht, was auch soweit gut lesbar ist, sofern nicht alles ringsherum auch noch total Weiß ist in der Farbwahl. Weil wenn das so ist, dann brennt der Text förmlich irgendwann in den Augen, eben weil alles herum Weiß ist.

Ein leicht grauer Hintergrund für den Text behebt dieses Problem schon auf sehr einfache Weise. Wenn man allerdings dem Leser die Möglichkeit gibt selbst zu wählen zwischen Zwei Optionen, wie Weiß und leicht Grau, dann liegt diese Verantwortung teilweise beim Leser selbst.

Ganz gleich wie DU das handhabst auf deinem Blog oder in deinem Leben, bei mir gibt es nur Schwarzen Text auf leicht grauen Hintergrund. Oder auch mal Schwarzer Text auf etwas stärkeren grauen oder leicht braunen Hintergrund.

Diese ganzen Farbspielereien bei der Schriftfarbe mögen ja gut aussehen und auch einen guten Effekt haben in puncto Aufmerksamkeit, jedoch für Texte über 200 Wörter ist so eine Farbenreiche Farbwahl einfach nur Gift für die Augen auf lange Sicht.

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