Das Leben in SchwarzWeiß ohne Farbe dazwischen…

Oh man, so eine Depression ist schon hart, das stelle ich jedes mal auf’s Neue wieder fest. Alles um mich herum erscheint nur noch Schwarzweiß ohne die Farbe dazwischen, in form der Vielfalt des Lebens. Ein echt extremer Zustand in dem ich nie wirklich weiß, ob ich mich im Wahnsinn befinde oder in der Genialität, eine extreme Extremsituation.

Der Gedanke warum ich mir den ganzen Scheiss hier antue mit dem Bloggen, das Tag für Tag mache, solch Gedanken haben ich häufig in diesen Zeiten. Der Sinn und Zweck ist mir zwar bekannt, welch ursprünglicher Gedanke mich zu all dem hier brachte, nur die Gründe für die weitere Existenz von all dem hier verschwimmen immer zu in diesen Zeiten.

Obgleich mir bewusst ist, das es nur ein Zustand von vielen Zuständen in meinem Leben ist, so ist es doch manchmal kaum erträglich für mich. Leiden schafft Leidenschaft, so habe ich es mal wo gelesen und genau so interpretiere ich es für das Bloggen, bei der Frage nach dem Warum.

Auch wenn ich manchmal echt gut Lust habe alles einfach zu löschen, zu vernichten, so weiss ich doch das ich mir damit eine Einnahmequelle nehmen würde, welche ich noch eine Zeit lang brauchen werde. Dennoch ist es hart mit anzusehen, das die Themen welche mich interessieren kaum beachtet werden in form von Kommentaren dazu.

Eher diese Themen über Geld machen im Internet, neue Plugins für WordPress oder solche Scheiss Themen in der Richtung finden mehr Beachtung. Zeitweise werde ich den Gedanken nicht los, das die Mehrheit im Internet nur Idioten sind und oberflächliche Arschlöcher die von allem nur noch dessen Preis, aber nicht mehr deren Wert kennen.

Natürlich könnte ich über all diese tollen und X mal durchgekauten Themengebiete schreiben, nur das würde mich definitiv irgendwann Wahnsinnig machen und das obwohl ich weiss das sich mit dieser Art Themengebieten mehr Einnahmen produzieren lassen würde als mit den bisherigen Themen über die ich so schreibe.

Ich meckere und mosere hier nicht rum und am aller wenigsten will ich irgendeine Art von tollen Sprüchen dazu lesen, ich will nur mal wieder aufschreiben wie sehr mich diese verschissene Welt in der ich lebe immer noch ankotzt.

Klar, ich hätte das auch auf meinem kleinen Nebenblog tun können, dort wo es kaum einer liest, aber ich will ja das es so ziemlich Jeder liest der auch sonst meinen Blog liest.

Auf dieses scheiss Versteckspiel was es manchmal ist, darauf habe ich echt keine Lust mehr.

Das was Du in Zukunft hier bekommst wird die nackte und Unzensierte Realität sein, so wie ich es erlebe und aufschreibe. Kein Blatt mehr vor den Mund nehmen, keine Rücksicht mehr darauf nehmen das meine Schreibe vielleicht irgendwem nicht passen könnte, ich hab das so satt!

Die volle Dröhnung, ungeschnitten und ungekürzt wird es jetzt nur noch hier im Blog geben und diese Zeilen sind der Anfang von dem was da noch kommen wird.

Wenn Du das Alles hier nicht kapierst oder denkst dass das hier alles Scheisse ist, dann geh weiter. Geh weiter in deinem Leben voller Illusion, von einer Illusionären Welt die von machtgeilen Politiker und Kinderfickenden Kirchen geschürt wird. Gib Dich schön weiter deiner Illusion hin, armes blindes Individuum namens Mensch.

11 Gedanken zu „Das Leben in SchwarzWeiß ohne Farbe dazwischen…“

  1. wenn du nie wieder einen richtigen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt haben willst, dann schreibe ruhig unzensiert über deine Erkrankung. 😉

    Mich kotzen gewisse Sachen auch an und ab und an sollte man zumindest keine Namen nennen, was ich aber sehr gerne machen würde!

  2. Jepp, einige Dinge würde ich nicht so einfach auf das Internet loslassen … jedenfalls nicht so, dass es jederzeit mir zuzuordnen wäre.

    Dennoch, schreib was du schreiben möchtest. Das schöne am Internet ist doch, dass sich für fast alles ein Publikum findet. Und gerade bei Blogs ist es doch so, dass man es nicht irgendeinem Publikum recht machen will, sondern einfach schreibt wonach einem ist.

    Anyway … Frühling kommt und damit auch farbiger Sonnenschein *smile*

  3. @psychoMUELL: Der Einwand ist zwar gut, aber ohne Bedeutung für mich. An den Einwand habe ich mich damals noch geklammert, aber irgendwann hatte sich das auch für mich erledigt.

    Ich Sage was ich Denke, aber bisher habe ich das nie so aufgeschrieben.

    @Sebbi: Jeder so, wie es ihm beliebt und ja der Frühling mit Sonnenschein wird auch mir wieder gut tun. Die Farbe wieder zurückbringen.

  4. mich kotzt der immer weiter voran schreitende soziale Abbau an. Die früher schwer erkämpften sozialen Arbeitsbedingungen und Tarife werden heute nicht mehr beachtet und der einzelne steht allein da und kann sich nicht wehren.

  5. @psychoMUELL: Klar kannst du dich wehren als Einzelner, mit einem Anwalt und dergleichen. Nur die Dauer solcher Prozesse ist der Haken und zudem finden sich immer weniger ehrenwerte Menschen innerhalb der Gesellschaft, weil die meisten dem Dämon Geld, auch bekannt als Kapitalismus, verfallen sind oder immer mehr verfallen.

    Persönlicher Vorteil, finanzieller Vorteil, mehr Geld, neues Statussymbol, das sind die Drogen der jetzigen Zeit.

  6. wenn es nur danach geht, dann hat jedes Individuum alle Möglichkeiten ;-), man sollte schon gucken, ob diese in der Realität auch anwendbar oder nutzbar sind – finde ich. zu viel Theorie hilft doch nicht wirklich weiter.

  7. @psychoMUELL: Anwendbar ist das sich erwehren oder wehren mittels eines Anwalt schon. In wie weit das dann auch bezahlbar ist im jeweiligen Einzelfall, das ist ein anderes Thema.

    Obwohl wenn zu wenig Geld hat um einen Anwalt selber bezahlen zu können, dann greift das Armenrecht. Beim zuständigen Amtsgericht oder Landgericht gibt es dazu nähere Informationen.

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