Zeitung der Zukunft, oder wie alte Printmedien auf dem iPad im neuen Glanz erstrahlen könnten.

Das VIV Magazine macht es am eindrucksvollsten vor, wie zukünftig die Inhalte der bisherigen Printmedien in neuer Form auf dem iPad aussehen könnten.

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Mit einem Fingertip werden aus Bildern dann kleine Videos und überhaupt ist so viel mehr Interaktion mit dem Leser, beziehungsweise Abonnenten möglich. Natürlich steckt dahinter auch viel mehr an Arbeit, also ein Mehraufwand für die Magazine, Zeitungen, Fachzeitschriften und dergleichen wäre dann die Kehrseite des ganzen.

Die gezeigten Möglichkeiten im Video vom VIV Magazine allerdings wären mir persönlich zu viel, zu viel Video und zu wenig Text, der obendrein auch noch schief ausgerichtet ist. Dennoch spiegelt diese Vorschau die machbaren Möglichkeiten sehr gut wieder und gewährt einen Einblick in das was möglich ist.

Seid Jahren schon beklagen die etablierten Printmedien einen Verlust nach dem anderen, bei ihrem Papierdrucken. Wenn die Printmedien nicht aufpassen, dann werde Sie es selbst sein, die dafür sorgen werden das ihr bisheriges Geschäftsmodel langsam aber stetig sich auflöst, bis nur ein kümmerliches Etwas zurückbleibt.

Ich persönliche favorisiere ja, das die etablierten Printmedien ihre Produktpalette an die Digitale Welt, sprich Internet, mal anpassen sollten und nicht wie bisher einfach nur dafür konvertieren.

Bisschen Mühe, Arbeit und vor allem Geld in den Aufbau eigener Formate stecken, welche für die neuen Geräte optimiert sind. Langfristig würde sich das dann auszahlen, aber bisher denken die etablierten Printmedien nicht langfristig.

Das Printmonopol was sich die Printmedien über Jahrzehnte aufgebaut haben, das wollen Sie erhalten und das ist bisher deren einziger Gedanke, welcher mit Geldmitteln gefördert wird.

Stillstand bedeutet Rückschritt und genau das machen die Printmedien bisher.

Oder anders ausgedrückt, die etablierten Printmedien folgen nicht mehr dem Motto „Kundenfindung und Kundenbindung“ sondern nur noch der Kundenbindung und tätigen somit keine Investitionen in das fortbestehen des eigenen Geschäftsmodell für die Zukunft.

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