Medikamente, der quasi heilige Gral der Psychologie.

Medikamente mag ich nicht, überhaupt nicht, nicht mal im Ansatz. Noch weniger mag ich diese Sturheit der Ärzte, grade der Psychologen, Psychotherapeuten welche Medikamente als Allheilmittel ansehen und mir derart penetrant auch anpreisen.

Diesen ganzen Pharmazeutischen Scheiss mag ich nicht, egal ob da nun Pflanzlich drauf steht oder sonst was, für mich sind das nach wie vor Drogen welche als Legal gehandelt werden, mit Nebenwirkungen die mir nicht gefallen.

Eben genau diese Medikamente könnte ich nehmen, keine Anti-Depressiva, um mein bisheriges Selbst wieder konform und besser an die Gesellschaft anzupassen. Im Endeffekt würde ich eine Lüge leben und mit jeder Pille die ich einwerfen und runterschlucken würde, wäre mir jedes mal aufs neue Bewusst das ich eine Lüge leben würde.

Alleine der Gedanke daran das es mir vielleicht dann besser gehen würde, was auch immer das sein mag, mit den Medikamente bereitet mir schon manch krausen Gedanken.

Die Überschrift dieses Textes drückt schon sehr gut aus worum es mir geht, beim Thema Medikamente im Zusammenhang mit meiner Psychischen Andersartigkeit, was von so genannten Fach-Medizinern oder Psychologen sowie Psychotherapeuten als Erkrankung angesehen wird.

Wirklich krank fühle ich mich nämlich nicht, eher wie ausgestossen im Sinne von abgestossen von einer Gesellschaftlichen Welt die mir unbekannt ist und an welche ich nun wieder mit Hilfe von Medikamente angepasst werden soll. Fast vergleichbar mit dem Film MATRIX, in dem die Menschen wieder an das System angepasst werden, welches Sie selbst als Energiespender nutzt, genau so fühlt es sich für mich an.

Irgendwie bin ich bisher nur auf Psychologen und Psychotherapeuten getroffen, welche das ganze was mit mir ist oder eben nicht ist, als eine Art von Funktionsstörung ansehen welche behoben werden müsste um wieder im Gesellschaftlichen Takt zu funktionieren.

Weder bin ich jedoch eine Maschine, noch funktioniere ich wie selbige, noch möchte ich Bestandteil einer Gesellschaft sein die mir so zuwider ist in all ihren Facetten. Am Rande der Gesellschaft existiere ich bisher und das ist soweit in Ordnung, ich komme damit klar und bedingt kommt die Gesellschaft damit auch klar, aber halt nur bedingt.

Ich weiss nicht wie es ist oder wäre wenn ich Ausserhalb der Gesellschaft existieren würde, oder gar ob ich das könnte, oder was das genau überhaupt bedeutet.

Eines weiss ich allerdings sehr genau, ich will etwas verändern nur eben nicht in die Richtung, das ich an die Gesellschaft angepasst werde! Rebellion ist das nur im Ansatz, eher ist es mein besonders klarer Blick auf das Getriebe der Welt, was mich zu diesem Wiederwillen bringt.

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