Twenty Ten Child Themes oder Framework?

Ich mag das Twenty Ten Theme von WordPress wirklich sehr gerne und arbeite damit auch schon länger, aber irgendwie ist es dennoch langweilig geworden. Was also tun, damit ich das Twenty Ten nicht gleich in die Tonne kloppe und mich wieder in unzähligen verschiedenen und toll aussehenden Designs verlaufe?

Child Themes oder Framework?

Soll ich ein Twenty Ten Child Theme nehmen und somit auf dem Twenty Ten weiter aufbauen oder doch eher komplett das Twenty Ten aufgeben und auf ein WordPress Framework umsteigen? Da wäre zum Beispiel das Framework Thematic von Automattic den Entwicklern von WordPress was obendrein auch noch kostenlos ist. Kostenlos ist eh meine erste Wahl, egal um was es sich handelt im Internet.

Hier und da mal eine Spende abgeben mache ich lieber und eher als stupide irgendeinen Preis für etwas zu zahlen von dem ich vorher nicht mal weiß ob es für mich und meine Zwecke auch taugt.

Kostenlos oder Kostenpflichtig?

Ja klar könnte ich auch dieses Thesis Framework nehmen, aber das ist Preislich schon nix für mich und sieht obendrein auch noch scheisse aus und der Support ist nur auf English. Okay der Support bei Thematic ist auch nur auf English, aber da das Framework Kostenlos zu haben ist wird die hilfreiche Community da drum herum auch in Deutscher Sprache vorhanden sein schätze ich mal.

Und selbst wenn nicht, bisher habe ich immer noch mich verständlich ausdrücken können in Englischer Sprache, auch wenn gleich das dann etwas dauert beim Tippen denn Englisch ist nun mal nicht meine Muttersprache. 😉

Unentschlossen und Nachdenklich…

Bisher bin ich noch total unentschlossen, ob nun Twenty Ten Child Themes oder Thematic Framework oder, oder, oder.

Wobei meine Unentschlossenheit auch wohl darin begründet liegt, das momentan so gar nichts nach plan läuft bei mir und zudem mir der Umzug, raus aus der Wohnung und wo anders hin, mehr zu schaffen macht als vermutet. Erstens kommt es anders und zweitens als ich denke, dem Satz sollte ich mir mal hinter die Ohren schreiben oder gleich dort hin tätowieren lassen. 😀

10 Gedanken zu „Twenty Ten Child Themes oder Framework?“

  1. Holla, ein Leidensgenosse. 😀
    Ich versuche mich auch immer wieder wie ein blöder Lemming an denselben aufgeblasenen Drecksframeworks, weil ich denke, dass irgendwann ja mal der Knoten platzen muss um die Trilliarden Zeilen an Code so zu verstehen, sodass man sich dann daraus eine schlanke Webseite bauen kann.
    Pustekuchen … Mittlerweile fackel ich da gar nicht mehr lange rum und bastel direkt am Twenty Ten rum, oder aber nehme ein sogenanntes Blank Theme. In seltenen Fällen fange ich mit leeren Templates an und schreibe nach und nach den gesamten Code (bzw. html isses ja nur) neu, nur um es zu lernen. Macht aber im Nachhinein wenig Sinn, da man sich die passenden Zeilen flugs aus anderen Themes zusammen copy und pasten kann, was ungemein schneller ist.

    […] und mich wieder in unzähligen verschiedenen und toll aussehenden Designs verlaufe?

    This is it!
    Passiert mir andauernd und ist der Grund überhaupt, dass ich schon unzählige Themes in der Anfangsphase in die Tonne getreten habe. Ich zumindest orientiere mich bei sowas dann leider immer zu sehr an bereits vorhandenen Designs.
    Ich vermute ja, dass man beim Erstellen eines Themes am Besten alle unnötigen Browsertabs schließen sollte, damit man nicht unbewusst Elemente 1:1 übernimmt.
    Dann lieber aus der Erinnerung arbeiten.

    1. Mittlerweile habe ich es mit den Child Themes hinbekommen, was aber nicht heißt das ich aufhöre zu basteln. 😀

      Ist wohl eher so ein Zwichenschritt, das mit den Child Themes und so, wobei Frameworks immer noch nichts für mich sind.

  2. Nääää, Frameworks sind nüscht für mich. Genau so überladen, wie die Premium Tapeten.
    Lieber ein Blank Theme und darauf aufbauen. Man muss ja nicht jedesmal das Rad neu erfinden. 🙂

    1. Überladen, im Bezug auf Frameworks wohl die passendste Aussage. 😀

      Neu erfinden, ne muss nicht sein. Bisher reicht mir das Twenty Ten und P2 Theme für meine Belange vollkommen aus. Mal schauen wie das neue Twenty Eleven wird. 😉

  3. Im Prinzip geht es mir eh genau so wie Dir mit dem Design des eigenen Projekt. Es gibt Momente da würde ich liebend gerne alles gegen die digitale Wand klatschen und irgendwas Neues machen in puncto Design.

    Dann aber kommen die Gedanken, das dass alles wieder viel zu viel Arbeit wäre, etwas komplett neues zu machen. Also belasse ich es dann bei dem was ich habe und versuche mich nur an kleineren Schönheitskorrekturen, welche ich schon vor einer Weile machen wollte, aber nie zu kam. Gründe dafür, meistens keine Lust oder Muse oder sonst was. 😉

    Langfristig gesehen ist das wohl so ein Prozess des kommen und gehen von Standhaftigkeit und dem widerstehen gegenüber verlockenden Veränderungen, welche für den Moment und die nächsten paar Tage sowie Wochen ganz toll sind. Aber danach geht dann, zumindest bei Mir, eh wieder das nachdenken los… 😐

  4. Ich sag mir auch immer, das nichts für die Ewigkeit ist und dementsprechend habe ich meist so eine Art innerer Zwang das Design nach ner kurzen Weile zu verändern, weils mir einfach nimmer gefällt. Grund dürfte aber vielmehr der sein, dass das Theme deshalb nach ner Weile nicht mehr gefällt, weil man es so oft anschaut. Geht mir jedenfalls so.

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