Gekürzter Feed, anstatt voller RSS-Feed!

Eine Vorwarnung ist dieser Text quasi, für Jeden Leser der diesen Blog im FeedLeser abonniert hat und bisher nur oder ausschliesslich über diesen FeedLeser den Blog gelesen hat. Der Feed dieses Blog wird demnächst wieder umgestellt auf die Gekürzte Ausgabe, wofür ich allerdings noch nach einer Lösung suche bei der die Kürzung des Feed meinen gesetzten more-Tag im Text beachtet.

Warum nur ein gekürzter RSS-Feed?

Die vielleicht aufkommende Frage nach dem WARUM ich wieder auf die gekürzte Feed Fassung zurückkomme ist, weil Ich für so gesehen „Echte Besucher“ auf dem Blog selbst schreibe und nicht für die vielen inaktiven FeedLeser welche nur mal sporadisch einen Kommentar abgeben.

Ich mache diese Kürzung des RSS-Feed an meinem eigenen Leseverhalten fest, denn ich bemerkte schon länger eine Veränderung meines Konsum von Blogs und dessen Leseverhalten im Bezug auf die Ausgabe des jeweiligen RSS-Feed!

Wenn der RSS-Feed des Blog gekürzt war, dann war in der Regel die Wahrscheinlichkeit auch viel höher bei Mir, das Ich direkt den Blog im Browser aufrief um zum gesamten Artikel zu kommen. Wurde der RSS-Feed des Blog hingegen in voller Länge und somit ungekürzt ausgegeben, dann überflog ich meistens nur die Überschrift und die ersten paar Zeilen des Artikel um dann zum nächsten Blog RSS-Feed zu springen.

Kommunikation fördern ansatt alte Konsumlehren.

Die Wahrscheinlichkeit das ich einen Artikel, welcher in voller Länge im RSS-Feed ausgegeben wird, dann auch auf dem Blog selbst lesen tue ist verschwindet gering.

Ein ähnliches Verhalten habe Ich in den vergangenen Jahren auch bei vielen Anderen Diskussionen zur Thematik RSS-Feed und dessen Ausgabe in verschiedenen Blogs und Foren mitbekommen. Natürlich wünscht sich Jeder Leser gerne die Bequemlichkeit eines RSS-Feed der in vollem Umfang ausgegeben wird, wodurch dann der Konsum anstatt der Kommunikation mit dem Autor im Vordergrund steht.

Konsumieren aber wenig bis gar nicht kommentieren, das ist meine Erfahrung im Bezug auf einen RSS-Feed der in voller Länge ausgegeben wird. Manche Leser empfinden eine Kürzung des RSS-Feed als Grund genug das bestehende Abonnement mit dem Blog zu kündigen, dennoch sind solche verschreckten Leser langfristig gut zu verschmerzen.

Der Besucher, das unbekannte Wesen…

Denn jeder aktive Besucher des Blog ist ein Besucher der in den Statistiken vorkommt, also ein Mehrwert für den Blog selbst. Wo hingegen jeder inaktive RSS-Feed Leser der zu 90% nur den RSS-Feed liest ein inaktiver und somit seltener vorkommender Besucher in der Statistik ist.

Weil wenn Ich als Autor des Blog meine Einnahmen durch Werbung habe und zwar viele so genannte stille RSS-Feed Leser habe nur wenige aktive oder richtige Besucher des Blog, dann wirkt sich das direkt auf meine Einnahmen aus und zudem langfristig auf meine Statistiken was die Besucherauswertung angeht.

Statistiken helfen beim kennenlernen des Besucher!

Einen realen also richtigen Besucher des Blog kann die Statistik nämlich erfassen und entsprechend auch auswerten, also WO der Besucher WAS genau gemacht hat und WIE lange in etwa. Bei einem so genannten inaktiven RSS-Feed Leser, der die Artikel mehrheitlich nur per RSS-Feed liest, ist solch eine Auswertung nicht möglich.

Einzig und allein die Auswertung wie viele so genannte stille RSS-Feed Leser also inaktive Besucher der Blog hat ist damit möglich.

Zwar werden kurzfristig ein paar RSS-Feed Abonnenten nach der Umstellung auf die gekürzte Ausgabe des RSS-Feed das Abonnement des Blog beenden. Langfristig jedoch werde Ich die Besucher meines Blog durch diesen Schritt besser kennenlernen, nämlich durch die Statistiken und deren Auswertung.

Jeden Besucher den die Statistik erfassen kann ist ein Wertvoller Besucher, denn Ich kann durch die Statistik etwas über den Besucher erfahren was Mir somit Potenzial für die Zukunft meines Blog eröffnet.

Nörgeln ist einfach, verstehen hingegen schwer.

Wenn Du gegen die Kürzung des RSS-Feed bist, dann ist dem halt so, nur spar dir deinen Kommentar dazu. Denn Ich bin kein Förderer von Bequemlichkeit, sondern ich will Kommunikation fördern. Konstruktive Kritik ist durchaus erwünscht, aber einfach nur Nörgel Kommentar werden direkt als Spam markiert!

9 Kommentare

Patrick 14/04/2011 Antworten

Ich stehe momentan noch im Zwiespalt. Habe momentan (noch) Ungekürzte, da ich so oft gelesen habe, dass es die Leser verärgert, wobei ich selbst keine Feeds lese, sondern die Seiten immer direkt aufrufe. Deshalb kann ich auch nicht sagen, was besser ist und darum belasse ich es der weilen noch bei den ungekürzten Feeds.

Lexx Noel 15/04/2011 Antworten

Den Leser verärgert es nur, wenn der Leser es nicht gewohnt ist. Da der Mensch ein Gewohnheitsliebendes Wesen ist, bleibt das alles nur eine Frage der Gewohnheit. 🙂

Schau dir mal Selbstständig-im-Netz.de an, dort wird auch nur der gekürzte Feed ausgeliefert. Warum? Weil nur jeder reale Besucher, auch die gesamte Werbung auf der Seite sieht. 😉

Thomas 15/04/2011 Antworten

Die Diskussionen um Fullfeed und Shortfeed enden wahrscheinlich nie. Nach kurzen Pausen flackern diese wohl immer wieder auf. Doch wie sich ein Blogbetreiber auch entscheidet, es ist sein Blog und damit besitzt er auch das Recht dessen Gestaltung bzw. technische Ausstattung zu „bestimmen“! Soweit ganz einfach und nachvollziehbar erklärt.

Zu denjenigen, die einen Feed kündigen nur weil er von ungekürzter Version auf eine gekürzte wechselt zähle ich nicht. Entscheidend ist und war für mich schon immer – das Thema muss mich ansprechen und zum Kommentieren anregen. Tut es dies nicht ändert die Länge des Feeds auch nichts daran.

Die Animation zum Kommentieren liegt meines Erachtens nicht in der Art des Feeds sondern in einer aussagekräftigen Überschrift sowie einer „zusammenfassenden“ Einleitung. Schreibst Du beispielsweise einen Artikel namens „Bastelkurs an der Volkshochschule“, so spielt es keine Rolle ob langer oder kurzer Feed – es interessiert mich nicht. Folge daraus, ich besuche Deinen Blog speziell zu diesem Thema sicherlich nicht.

Einen weiteren Nachteil sehe ich bei Blogs, die keine „mobile Version“ haben und einen Shortfeed anbieten. Lange Ladezeiten halten mich davon ab von einem Shortfeed zum Blog zu wechseln und weiter zu lesen.

Doch wie eingangs erwähnt, jeder Blogbetreiber muss das für sich selbst entscheiden wie er mit der Thematik umgeht und welchen Feed er anbietet.

Lexx Noel 15/04/2011 Antworten

Hm, der Einwand mit der „mobilen Version“ ist gut. 😐

Wobei Ich nach wie vor der Meinung bin, das meine Seiten alle samt schnell laden auf den mobilen Endgeräten. Selbst bei Drosselung auf 64Kb/s bei T-Mobile werden meine Seiten noch recht schnell geladen. 🙂

Allerdings ist die Anzahl derer die mit mobilen Endgeräten meine Seiten aufrufen immer noch arg gering. Wirklich optimieren in die Richtung lohnt sich erst dann für mich, wenn ich vermehrt Themen aus oder für diesen Mobilen Bereich anbieten würde.

Thomas 15/04/2011 Antworten

Wegen der mobilen Version bedarf es nicht vieler Arbeit. Das lässt sich mittels eines sehr praktischen Plugins elegant lösen. Unnötiger Schnick-Schnack bleibt dabei außenvor. Kannst es Dir ja mal ansehen.

Cedric Instenberg 15/04/2011 Antworten

Ich mach‘ das in den nächsten Tagen auch mit einem Plugin. Viele Einstellungen und einfache Bedienung 🙂

Jürgen 16/04/2011 Antworten

Dein Blog, deine Regeln. 🙂

Ich würde es nicht machen.

Lexx Noel 17/04/2011 Antworten

Ich schaue mir das noch mal an mit der mobilen Version, ob das was für mich und meine Projekte ist oder nicht. 😉

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