Die Kunst des Schreiben und selbige zu beherrschen…

Die Kunst des Schreiben ist eine kreative und Schöpferische Kunst wie ich finde, denn die Macht der Worte sollte niemand unterschätzen. Schreiben ist eine Kunstform die es schon lange gibt, denn die Mehrheit aller Überlieferungen der Moderne sind in schriftlicher Form verfassen. Hingegen die frühen und ersten Menschlichen Urzeitlichen Funde wiesen alle samt Bildliche formen der Kommunikation auf.

Schreiben ist nicht nur das einfache übermitteln von Botschaften von einer Person zu einer anderen Person, sondern auch das lesen zwischen den Zeilen und den Botschaften welche sich in der Schreibweise des jeweiligen Textes verstecken. Manchmal reicht das umsetzten eines einzigen Wortes in einem Satz um selbigen eine andere Stimmung oder Präsenz zu geben, bezogen auf den gesamten Text.

In den Kommentaren zu einem anderen Artikel kam die Frage nach dem beherrschen dieser Kunstform namens Schreiben auf. Dieser Frage will ich mit diesem Titel, bezogen auf meine Erfahrungen nun ein mal nachgehen. Wobei dieses Nachspüren schon bei diesem Text selbst anfängt, denn WER ein aufmerksamer Beobachter ist wird merken wann meine Schreibweise und Schreibstil vom üblichen abweicht. 

In diesem Test hier werde ich ZWEI Arten des Schreiben behandeln, ein mal die Persönliche form und die Form welche ich persönlich „Copy-Edit-Paste“ nenne. Den Anfang macht dabei die persönliche Form des Schreiben.

Persönliche Schreibkunst

Denn auch Ich vertrete die Philosophie das Leidenschaft Leidenschaft ,was sich wiederum auf mein AndersAlsAnders bezieht. Davon mal abgesehen kann jeder Mensch mit Leidenschaft schreiben, sofern Er oder Sie die nötigen Sinne für das Schreiben mit Leidenschaft mitbringt.

Es ist nämlich eine Sache, einfach jeden Tag X neue Beiträge in einen Blog zu schreiben, welche ohne „Seele“ sind und nur für Traffic stehen. Eine Andere Sache ist es hingegen jeden Tag auf’s neue sich Gedanken zu machen, worüber man schreiben will und wie man diese Texte welche meistens Lebensgeschichten sind entsprechend umsetzt in schriftlicher Form.

Schreiben kann Arbeit sein oder Leidenschaft, allerdings nicht beides auf ein mal im selben Moment. Jeder der das behauptet, belügt sich selbst. Denn der Unterschiede zwischen Leidenschaft und Arbeit ist der gleiche wie zwischen Freizeit und Arbeit!

Die Seele der Worte…

Wenn Ich einen neuen persönlichen Text mit Seele schreibe für diesen Blog hier, dann schreibe ich persönlich erst mal grob einfach so drauf los. Auch die Überschrift und Zwischenüberschriften kommen erst nach dem der Text fertig geschrieben ist. Lediglich die Absätze zwischen den Texten mache ich während ich schreibe. Im Kopf habe ich dabei grob die einzelnen Abschnitte welche ich mit dem Text behandeln will, mehr aber auch nicht.

Ich Recherchiere selten, das will ich damit sagen, sondern Schreibe einfach frei von der Seele weg. Denn die Seele des Textes ist mir bei persönlichen Texten am wichtigsten, das macht für mich den Unterschied zwischen dem übliche BlaBla wie es auf YATTER der Fall ist und hier im Blog.

Hier im Blog schreibe ich so wie es mir in den Kram passt, wie es mir vom Kopf aus in die Finger fliesst. Kein lange überlegen, sondern einfach den Gedanken freien lauf lassen. Das was ich grade aktuell im jeweiligen Moment denke wird geschrieben. Beim Schreiben selbst habe ich meistens meine Kopfhörer auf, richtig welche mit großen Ohrmuscheln damit ich auch wirklich nur die Musik höre und keine anderen Störgeräusche von draussen aus meiner Umgebung. Mit diesen „Einstellungen“ kann ich gut persönliche Texte schreiben, welche auch eine Seele des Textes, der Worte haben.

Anderes Schreibumfeld, anderer Schreibstil.

Wenn Ich hingegen einen Text oder neuen Beitrag für die Blog-Projekte namens YATTER oder APFEL schreibe, dann schreibe ich meistens ohne Musik im Kopf. Das wiederum hat mehrere Gründe, welche ich nachfolgend eine mal aufgelistet habe.

YATTER.KranzKrone fungiert als Sideblog oder auch Shortblog, eben eine Art von digitalem Notizbuch in dem ungefiltert alle meine Entdeckung gespeichert werden. Keine Textformatierung im größeren Sinne und auch keine großen Ansprüche an das Design.

  • YATTER.KranzKrone ist ein Sideblog oder auch Shortblog.
  • Die Beiträge enthalten eher kürzere Texte.
  • Kurze Texte kann ich mir relativ gut merken und verfolgen.
  • Die persönliche Relevanz ist für mich nicht so groß.

APFEL.KranzKrone ist ein Blog-Projekt welches sich nur um 1 Thema dreht, nämlich Apple. Auch wenn gleich das Blog-Projekt eher weniger Beiträge aufweist im Vergleich zu dem Blog hier, so liegt das zum einen an der Bestandsdauer sowie der Thematik des Blog.

  • APFEL.KranzKrone ist ein Blog-Projekt zu Apple Themen!
  • Die Texte geben Erfahrungen mit Produkten wieder.
  • Meistens Inhalte mit Spezifischen Ausführung zu Apple.
  • Technische Texte oder Ausführungen.
  • Viele Bilder und andere Medieninhalte.

Diese beiden Blog-Projekte unterscheidet etwas bestimmtes, nicht nur zueinander sondern auch im Vergleich zu diesem Blog hier. Nicht nur das die Texte auf diesem Blog hier länger sind, sondern und das ist am wichtigsten, das die Texte hier auf dem Blog persönlicher Geschrieben sind eben eine Seele haben. Die Texte hier sind einzigartig in Ihrer jeweiligen Form und was einzigartig ist hat einen Mehrwert im Bezug auf die Erinnerung des Leser!

Die Texte auf den anderen Blog-Projekten sind zwar nicht Seelenlos in ihrer Art und Weise, jedoch steckt in diesen Texten weniger „Liebe zum Detail“ wie ich es nenne. Zwar sind die Text auf den anderen Blog-Projekten auch alle samt aus meiner Feder und eigenhändig geschrieben, aber dennoch kaum mit soviel Muse und Elan wie es hier im Blog der Fall ist.

Die Schreibform des Copy, Edit, Paste.

Das Internet ist fast wie ein riesiges Gehirn nur eben in digitaler form und auch nur fast, weil das Internet nichts vergisst. Denn das vergessen ist für das Menschliche Gehirn, bisher noch Wissenschaftlich streitbar, quasi Notwendig um am laufen zu bleiben.

Da das Internet nichts vergisst, denn fast alles wird redundant gespeichert oder gar mehrfach lokal noch gespeichert, wurde eigentlich somit schon alles im Bezug auf das Internet schon ein mal irgendwo behandelt. Die Kunst ist es nun diese Texte zu finden und einfach noch mal neu zu schreiben, wobei die einfachste form davon das schlichte kopieren und neu einfügen ist. Da die Suchmaschinen aber doppelten Texte erkennen können und selbigen dann abwerten oder gar nicht verwerten, ist diese sehr einfache Lösung eine sehr schlechte Lösung.

Nachmachen und neu machen…

Also sollte man die Methode des „Kopieren, Editieren und Einfügen“ verwenden. Einen Text suchen, der einen vielleicht sogar interessiert und dann selbigen erst mal 1zu1 kopieren. Danach die Kopie des 1zu1 kopierten Textes einfach mit den eigenen Worten umschreiben und schon hat man einen eigenen Text der keinen Wörtlichen Vergleich mit dem Original mehr zulässt.

Für Mich persönlich haben solche Texte allerdings einen entscheidenden Nachteil, denn diese Texte enthalten nichts persönliches, eben keine Seele. Einfach nur schnöde und billig kopierte Inhalte welche schon X-mal besprochen und diskutiert worden sind, werden dadurch nur noch ein weiteres mal in das Datennetzwerk hinaus geschleudert und verstopfen die Suchmaschinen mit ihrem Datenmüll in form von duplizierten Inhalten.

Durch meine damalige, wenn auch kurze Arbeit, als Ghostwriter habe ich solche Texte in Massen geschrieben. Akkordarbeit war das schon eher als sonst was und die Leidenschaft bleibt dabei natürlich auf der Strecke. Zudem kann ich persönlich nicht etwas, das ich sonst aus Leidenschaft und freien Stücken heraus mache, einfach so als Arbeit machen und umsetzten. So eine Umstellung kann nur dann entsprechend sich formulieren, wenn es einen Prozess der Wandlung gibt, ein langsamer Verlauf von beiden Tätigkeitsfeldern.

Die Seele der Worte, des Textes.

Mystisch oder Irrsinnig, so mag es für manchen klingen wenn hier was von Seele im Zusammenhang von Worten oder gar ganzen Texten geschrieben wird. Genau daran wie es für einen selbst aber klingt, erkenne Ich ob derjenige verstanden hat worum es bei der Seele der Worte und des Textes wirklich geht. Was Leidenschaft beim Schreiben ist und was eben nicht und vor allem wodurch solch eine Leidenschaft entsteht.

Gute und vielleicht auch erfolgreiche Romane sind ein gutes Beispiel für die Seele der Worte und des Textes, weil ohne Leidenschaft kann kein ansprechender und mitreissender Text entstehen der den Leser an sich fesselt und mit nimmt auf eine Reise.

Ohne Leidenschaft für das was man tut ist es nur irgendwas das man tut.

Wenn Du tagtäglich eine Tätigkeit ausführst welche dir zwar Geld zum leben gibt, welche dir aber nicht die Freiheit der freien und ungezwungen Entscheidung lässt, dann ist das eine Tätigkeit ohne Leidenschaft und Seele. Bewusst habe ich hierbei Tätigkeit und nicht Arbeit geschrieben, weil Arbeit und Leidenschaft passen nicht zusammen, das war schon immer so und wird auch immer so sein.

Philosophie steckt auch mit drin…

Wenn es heißt das Jemand sein Hobby zum Beruf gemacht hat, dann hat dieser Jemand sein Hobby verloren in Er oder Sie einen Beruf daraus gemacht hat. Die Freiheit der freien und ungezwungenen Entscheidung ist somit weggefallen, weil eine Arbeit eben verpflichtet zum kontinuierlichen und konsequenten. Arbeit bedeutet Routine und weitergedacht auch Massenproduktion.

Leidenschaft und Seele einer Tätigkeit bedeutet hingegen ungezwungen und frei das zu tun, was man eben tut. Kreativ zu denken und zu handeln, das macht Leidenschaft und Seele einer Sache aus.

Leidenschaft Leidenschaft, diese einfachen 2 Worte geben das wieder was Leidenschaft beim Schreiben für MICH persönlich ist. Denn für mich persönlich entsteht wahre Leidenschaft nur, auch wenn das bitter klingt, aus einem Leiden. Eben wie es einst schon hieß, das nur die Pessimisten die Welt verändern. Bevor ich jetzt hier abheben in die Psychologischen Ebenen, belasse ich es dabei.

5 Kommentare

Jürgen 25/05/2011 Antworten

Vielen Dank für den guten Einblick zum Schreiben.

Lexx Noel 25/05/2011 Antworten

Bitte sehr. :mrgreen:

Konntest Hilfe daraus ziehen oder dergleichen?

Lexx Noel 28/05/2011

Freut mich. 😀

Schreibe einen Kommentar