Anti-Soziales oder Asoziales Internet?

Irgendwie erscheint mir das Internet als Anti-Sozial oder besser noch als asoziales Internet, teilweise und speziell bezogen auf meine Aktion. Denn bisher hat sich nur EINER an der Aktion beteiligt, was zwar immerhin schon ein Anfang war und ist aber dennoch den Geiz und die „Ich will alles kostenlos haben“ Mentalität zeigt welche im Internet immer noch praktiziert wird.

Keiner für Keinen!

Es scheint so zu sein das 99% aller Nutzer des Internet die Mentalität des „Ich will Alles Kostenlos haben“ nutzen und befürworten. Denn wenn ich mal von meiner oben beschrieben Aktion absehe und mich im Internet umschaue, dann ist der Anteil derer die „freiwillig“ auf einen Spendenknopf klicken oder gar selbstlos mal 1Euro da lassen eher sehr gering, bis kaum vorhanden.

Ganz egal ob das nun der Blogger von Nebenan ist oder der Softwareentwickler welcher ein kleines Programm zur freien Verfügung stellt und einen Spendenknopf mit eingebaut hat. Wirklich oft oder gar häufig wird darauf nicht geklickt, eher wird die Ansicht der Nutzer vertreten das alles was umsonst zu beziehen ist auch kostenlos ist.

Solidarität ist mehr Schein als Sein im Internet.

Alle für Einen, das ist im groben beschrieben der Kern von Solidarität. Sowas wie Solidarität gibt es im Internet nur Scheinbar als Wirklich und zwar genau aus dem Grund weil nach wie vor die Mehrheit der Nutzer des Internet auf der „Alles Kostenlos“-Welle reiten und gar nicht nach dem Wert von etwas mehr gefragt wird.

Jeder für Sich alleine, das scheint die vorherrschende Mentalität des Internet und deren Nutzerschaft zu sein. Und diese angeblichen „Sozialen Netzwerke“ sind da kein bisschen besser meiner Ansicht nach, denn das einzige wofür diese Netzwerke da sind ist das Sammeln von Daten der Nutzer um daraus Persönlichkeitsprofil zu erstellen welche umfassender und Detaillierter sind als jede Geheimdienstakte.

Die folgen des Internet…

Manchmal beim lesen von manchen Webseiten oder Blogs stelle ich fest, das viele Leser und Besucher sich gar keine Gedanken mehr darüber machen was der Autor an Arbeit in jenen Beitrag oder längeren Artikel gesteckt hat. Es gibt keinerlei Würdigung des Schaffens mehr, sondern es findet beständig eine Entwertung statt welche aber eher schleichend verläuft.

Das Internet entwertet Dinge, welcher vorher einen Wert des Schaffens besaßen und das wirklich schreckliche daran ist das die Menschen das nicht mal bemerken. Und selbst wenn dem doch so ist, dann wird darüber nicht weiter nachgedacht.

Jeder für sich selbst und Alle gegeneinander.

Gemeinschaft und Kooperation gibt es nicht im Internet in dem Maße wie in der Realität, wobei diese Gesellschaftlichen Werte in der realen Welt auch immer mehr verschwinden.

Ich finde es traurig und beschämend als Mensch, das die Anti-Sozialen Lebensweisen der Gesellschaft sich so massiv im Internet ausbreiten und zudem extrem verstärkt werden durch viele Medienhäuser und angebliche Experten. Denn mitunter sieht es im Internet doch teilweise schon im übertragenden Bildlichen Sinne so aus wie in manchen Städten, das arme Menschen in den Fußgängerzonen und am Strassenrand hocken und um ein paar Euros regelrecht betteln müssen.

Verachtung und Abscheu, das ist dass was diese Menschen unten auf dem Boden vor den Füßen eines Jeden zu spüren bekommen. Und genau so ist es mittlerweile auch im Internet, was wirklich abartig und traurig ist aber wieder mal ein Beweis die Schattenseiten der angeblichen Menschlichen Sozialen Kultur.

Ein Vorbild sein.

Da mich die Gesellschaft in der Form wie selbige existiert im Internet und der realen Welt sehr stört und ich selbige teilweise sehr ekelhaft finde, werde ich in Zukunft versuchen als Vorbild voran zu gehen.

Über jede kleine Spende welche ich gemacht habe und noch mache, werde ich also in Zukunft berichten. Ausführlich aufschreiben WARUM und WIESO ich diese oder jene Spende gemacht habe, und ganz wichtig welche Emotionen mich zu jener Spende bewogen haben.

[highlight]Ich bin KEINE Maschine, sondern ein Mensch mit Emotionen und ich habe den Mut diese auch zu zeigen, im Gegensatz zu anderen Menschen welche Emotionen und deren Ausdruck als Schwäche sehen, speziell bei einem Mann![/highlight]

6 Gedanken zu „Anti-Soziales oder Asoziales Internet?“

    1. Ein bisschen Egoismus ist auch nicht verkehrt, sogar Überlebensnotwendig. Allerdings das was in der Gesellschaft vorherrscht an Egoismus, das ist abartig und hat mit Sozial nichts mehr zutun meiner Ansicht nach.

  1. Hat es auch nicht mehr. Jeder, der hat, will noch mehr, aber bloß nichts abgeben. Die, die nichts haben, wollen verständlicherweise was, bekommen aber nichts.
    Es ist langsam auch müßig ständig wiederholen zu müssen, dass geben seeliger denn nehmen ist und nicht anders herum.

  2. Ich gebe gerne, aber zurückbekommen tue ich sehr selten bis gar nichts.

    Deine „Beteiligung“ ist EINE AUSNAHME, welche sehr selten ist und nicht die Regel ist, was wiederum schade ist. Nicht nur für mich persönlich sondern auch allgemein.

    Recht hast du auch damit, das es müßig ist dauern zu erwähnen das Geben seeliger ist denn Nehmen. Glaube hört wohl beim Geldbeutel für die meisten auf.

  3. Ja, denn wirklich „kostenlos“ sind die wenigsten Sachen – auch nicht im Internet – nur dass man oft vorher nicht genau weiß, mit was man die Leistungen eigentlich bezahlt: z.B. mit dem Verlust der Privatsphäre, mit unzähligen Werbeeinblendungen usw.

    Das war auch der Grund, warum ich ein Portal ins Leben gerufen hab, das genau das nicht tut. Danke für eure Beachtung.

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