Achtzig zu Zwanzig, die Regel der Kommunikation für Wort und Schrift zusammen mit Design.

Wenn ich mal wieder so meine Melancholischen Momente habe, dann stellt sich mir ab und an die Frage, worum es eigentlich beim Bloggen genau geht. Allgemein für meinen Konsum von Blogs sowie auch für das beständige Schaffen von neuen Inhalten für meine eigenen Blogprojekte.

Vielleicht ist es verkehrt nach dem Sinn zu fragen, denn die Frage nach dem Sinn für etwas bezeugt nur die eigene Angst vor dem Neuen. Angst vor dem Bloggen habe ich jedoch nicht, denn ich Blogge aus dem gleichen Grund wie ein Hund sich die Eier leckt, weil ich es schlicht weg kann. Um es mal mit den Worten von Robert Basic zu beschreiben, beziehungsweise zu zitieren.

Content is King, der Inhalt ist König.

So heißt es oft und da ist was dran, denn obwohl der Mensch ein visuelles Wesen ist funktioniert die Grundform der Kommunikation fast seid Urzeiten durch Wort und Schrift. Wobei davor die Kommunikationsform der Bildsprache lag und davor wiederum die reine Lautsprache.

Kommunikation durch Wort und Schrift ist jedoch die Form, welche sich nun schon seid Jahrhunderten durchgesetzt hat. Anfangs war es nur das Buch mit Text, welches nach und nach mit Zeichnungen in Schwarz und Weiß angereichert wurde. Und nun im digitalen Zeitalter angekommen, hat sich daran im wesentlichen nichts geändert, denn nach wie vor geht es um Kommunikation in Wort und Schrift.

80/20 Regel des Inhalt.

Ich habe das schon oft gehört in meinem Leben, die Achtzig-zu-Zwanzig-Regel, wonach 80% an Text mit 20% an Medialen Inhalten die bisherige Konstante wiedergeben welche optimal verwertet wird vom Menschen als Konsument.

80% an Text sind mehr als Dreiviertel eines Ganzen, weil Einviertel eines Ganzen wären bezogen auf die Zahl 100 nur 25% eines Ganzen. Somit ist die Kommunikation in Wort und Schrift in form der 80/20 Regel nach wie vor immer noch stärker im Menschen verankert als Mediale Inhalte wie Bilder oder Videos.

Eine spezielle Ausnahme davon bildet jedoch der Film, das bewegte Bild welches ohne Schrift aber nicht ohne Wort auskommt.

80/20 Regel für das Design…

Design im klassischen Sinne ist auch eine Art von Kommunikation, wenn visuell dann für die Augen und wenn fühlbar für die Augen. Und dennoch spielt das Design eines Textes mit Farben und Formen oder gar eingefasst in Bildern oder Videos im Kern eine eher ungeordnete Rolle insgesamt.

Also die 80/20 Regel angewendet auf die Verbindung zwischen Design und Inhalt ergibt demnach zu folge, das 80% an Text und 20% an Design die bisher optimale Verbindung dieser beiden Welten sind. Daraus folgt unweigerlich die Erkenntnis, das Design zwar für sich genommen wichtig ist aber im Zusammenspiel mit Text als Hauptcharakter eine untergeordnete Rolle spielt.

Form folgt der Funktion und Design folgt dem Text.

Bloggen im ursprünglichen Sinne bestand aus Text, den ein Weblog war im Ursprung eine Ansammlung bestehend aus Textinhalten welche die Ereignisse des Autor enthielten. Design für das Weblog im ursprünglichen Sinne gab es nur in form von Linienführungen um die Textinhalte voneinander zu trennen und sowas wie Seiten eines Buches zu simulieren, damit eine vertrautere Umgebung entstand.

Erst mit der Weiterentwicklung des Weblog hin zum Blog bekam das Design im eigentlichen Sinne mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Und so gibt es zwischen dem Ursprung des Blog als Weblog und dem JETZT nur noch den Zusammenhang in form einer Verbindung dem Inhalt, welcher mehrheitlich immer noch aus Text besteht.

80% Text und 20% Design.

Das ist diesem Exkurs, zur Entstehung des Bloggen, nach zu folge also die bisher optimale Art und Weise für das verbreiten sowie teilen von Informationen.

Ich habe meine ursprüngliche Frage mir also selbst beantwortet, durch die Suche in der Vergangenheit nach dem Ursprung des Bloggen aus der Gegenwart was mir einen vagen Ausblick auf die Zukunft sowie dessen Weiterentwicklung ermöglicht.

5 Gedanken zu „Achtzig zu Zwanzig, die Regel der Kommunikation für Wort und Schrift zusammen mit Design.“

  1. Ich kann mit dem 80/20 Kram eigentlich nichts anfangen. Hatte das schonmal woanders gelesen und mich gefragt, warum man eigentlich meint für alles in der Welt irgendwelche Regeln zu brauchen.
    Das ist jetzt nichts gegen dich, sondern verallgemeinert.

    1. Diese 80/20 Sache ist für mich eher ein Leitsatz als eine Regel, denn es stellt etwas bewährtes da. Würde ich mich daran exakt halten, so hätte ich noch einiges zutun beim Ari. 😉

      Ich richte mich grob nach der 80/20 Angabe, weil das ganze unteranderem auch dazu führt das der Inhalt meiner Blogprojekte mehr in den Vordergrund gerückt wird.

  2. Warum nicht 70/30 oder 55/45? Wer hat sich eigentlich sowas bescheuertes ausgedacht?
    Nicht falsch verstehen, aber ich bin ein militanter Gegner von Regeln, sofern ich sie für sinnlos halte.
    Hatten vorhin erst eine Knigge Debatte wo mir fast der Kragen geplatzt ist. 😀

    1. Nicht falsch verstehen, aber ich bin ein militanter Gegner von Regeln, sofern ich sie für sinnlos halte.

      In dem Punkt gleichen DU und ICH uns definitiv.

      80/20 ist eine Konstante, welche ich wie im Beitrag beschrieben schon oft gehört habe und welche ich zudem eben so intensiv selber untersucht habe für meine Blogprojekte.

      Regel ist wohlmöglich als Bezeichnung ein unpassendes Wort, vielleicht hätte ich etwas anderes wählen sollen, aber da ich geschriebenes nicht mehr ändere, bleibt es dabei. 🙂

      Für’s nächste mal werde ich anstatt Regel dann ein Wort wie Leitfaden oder dergleichen benutzen. Wobei eigentlich alle Worte in diesem Zusammenhang sehr stark polarisieren.

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