Wie das Smartphone mein Bloggen veränderte.

Mit dem ersten iPhone 4 begann damals alles für mich bezüglich dem Schreiben von unterwegs, was sich dann später zum bloggen weiter entwickelte und zu einen festen Bestandteil meines Lebens wurde.

Allerdings hatte die Sache mit dem Tippen auf dem Touchscreen zu Anfang auch eine unerwartete Nebenwirkung für mich, nämlich Entzündungen in beiden Daumen. Mitunter ist das sehr schmerzhaft und kann lange andauern, sofern nicht die Auflagen des Arztes bezüglich der Heilung eingehalten werden. 😕

Alles nur eine Frage der Gewöhnung.

Nachdem ich dies anfängliche Hindernis schließlich hinter mir gelassen hatte, konnte ich mich wieder dem bloggen von unterwegs widmen. Mit dem Wissen das solch ein Vorfall mich noch mal zu einer Pause zwingen könnte, traf ich entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zur Vorbeugung. Also im Klartext, beständige Pausen beim tippen mit zwei Daumen sowie Fingerübungen zur Entspannung in regelmäßig Intervallen.

Soweit funktionierte das alles super, bis zu dem Punkt an dem ich mein erstes Tablet namens iPad 1. Generation kaufte. Dadurch ergab sich dann für mich die Möglichkeit auch mit mehreren Fingern auf dem Touchscreen zu Tippen. Das wiederum stellte sich teilweise als echte Herausforderung dar, denn so ein Touchscreen biete keinerlei Rückmeldung der Tasten in Form von Haptik.

Touchscreen versus realer Tastatur.

Somit kam ich dann zu meiner ersten Zusammenkunft von Tablet und externer Tastatur, was anfänglich zwar gut aber langfristig nicht funktionierte. Damit besiegelte ich so dann auch unmerklich das Schicksal des Tablet für mich, im Bezug auf effektives Schreiben von unterwegs. Also kehrte ich wieder zurück zum Smartphone mit dem Tippen von unterwegs, was zwar damals noch nicht den Komfort eines Tablet bot aber für mich immer noch sinnvoller funktionierte als alles andere bis dato.

Dann kam der Tag meiner ersten Abkehr von Apple und im Zuge dessen musste auch das iPhone 4 einem anderen Modell namens Nexus 4 schließlich Platz machen. Damit ergab sich dann auch eine Veränderung für mich bezüglich dem bisherigen Tippen mit den Daumen, woraus dann ein wischen der Buchstaben wurde.

 

Wischen ist das neue Tippen!

Dadurch wiederum kam ich zu einer neuen und zugleich für mich effektiveren Art zu schreiben auf dem Smartphone. Auch wenn gleich ich zu Anfang nicht so ganz mit dem System zurecht kam, so verbesserte sich mein wischen der Buchstaben immer mehr mit beständigen Übungen. Nun kann ich mit wenig Aufwand sowie Arbeit für die Finger viele Sätze in relativ kurze Zeit auf das digitale Papier bringen. Wenn ich dabei allerdings wieder die Zeit mit rechne welche für das Korrigieren während des schreiben drauf geht, dann sähe die Statistik schon wieder ganz anders aus. 😉

Subjektiv gesehen fühlt sich das Schreiben für mich aber nun einfacher sowie effektiver als vorher an und das gute Gefühl beim schreiben zählt am Ende für mich.

Eine reale Tastatur mit direkter haptischer Rückmeldung der Tasten kann auch diese neue Form der Wortbildung nicht ersetzen. 😀

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