2016 wird Mac OS X nur noch virtualisiert und die Hardware verkauft.

2016 wird mein Mac mini (Mitte 2011) verkauft und fortan dessen Software nur noch in einer virtuellen Maschine existieren. Denn nach vielen Überlegungen der letzten Jahre und Monate bin ich zu dem Entschluss gekommen, das Apple und dessen Produktstrategie mir nicht mehr in dem Maße gefällt als das ich mich damit noch länger aktiv befassen möchte. 🙄

Nur noch eine Virtuelle Maschine anstatt nativer Hardware.

Allerdings habe ich noch eine Hand voll von Programmen unter Mac OS X für die ich bisweilen keinerlei für mich passende Alternative unter Linux gefunden habe. Zudem ist die Aufmachung mancher Software bei OS X bisweilen unerreicht. Linux beziehungsweise dessen Distribution namens Ubuntu wird erst mal mein neuer userspace werden, wo dann auch die virtuelle Maschine drunter laufen wird. Langfristig gesehen wird Ubuntu aber wohl nicht die einzige Distribution von Linux für mich bleiben, aber dazu mehr dann andere Stelle und auch erst dann wenn ich dazu mehr zu sagen habe. 🙂

Mac mini und PC auf einem Bild
Zimmer sieht nun anders aus, aber Aufstellung ist die gleiche.

Denn bei mir hat sich eine Wandlung vollzogen, die langsam aber stetig meine Art und Weise des Arbeiten an Rechner verändert hat. Meistens steht mein bisheriger Mac mini nur noch herum, Tage oder gar Wochen lang und verstaubt. Nur wenn ich mal wieder Bankgeschäfte machen will oder etwas zu administrieren habe am Blog, dann schalte ich den Mac mini mal wieder für ein paar Stunden wieder an. Für die restliche inaktive Zeit ist der Mac mini nur ein über teuerter Briefbeschwerer und sowas ist prinzipiell nichts für mich.

Versuch und Fehler, aber immer weiter machen.

Ich hatte zwar schon mal den Versuch unternommen mich von Apple und dessen Diktat zu lösen, aber bedingt durch unzureichende Vorbereitung sowie mangelnde Weitsicht bin ich an dem damaligen Vorhaben dann gescheitert. Nun aber bin ich vorbereitet und kann zudem schon von Anfang an sehen wohin der Weg mich führen wird, nämlich in die Virtualisierung anstatt zu einen nativen Hackintosh. Somit habe ich dann zukünftig endlich wieder freie Hand und kann über die Spezifikationen der Hardware wieder selbst bestimmt entscheiden, ohne das bei jener anstehenden Aufwertung gleich ein komplett neues System zwangsweise gekauft werden muss.

Diese explizite Abgeschlossenheit der Produkte von Apple hat mich immer schon gestört, mit den Jahren wiederkehrend mal mehr und wieder weniger. Bewusst war mir das schon gewesen, als ich damals meinen ersten Mac mini kaufte und danach die nächste Generation sowie dann einen iMac nur um danach wieder zum jetzigen Mac mini wieder zurück zu wechseln. Denn alle paar Versionsnummern des Betriebssystem steigen auch dessen Anforderungen an die Hardware, auch wenn gleich Apple das wohlwollender formulieren zu vermag.

So sah das mal aus vor vielen Jahren.
So sah das mal aus vor vielen Jahren.

Weder hasse oder gar verteufel ich Apple sowie dessen Produkte, lediglich habe ich für mich erkannt das selbige nicht mehr mit meinen Ansprüchen zusammen passen. Auch bei Linux ist nicht alles so schön, wie manche Fans davon das gerne immer zu darstellen wollen. Denn nach wie vor ist Linux ein System bei dem viel Bastelarbeit möglich ist, das aber auch wiederum genau so gut oder schlecht über viele Jahre hinweg funktionieren kann wie ein Windows oder OS X! Genau wegen diesen Möglichkeiten des basteln am Betriebssystem migrire ich nun noch einmal meine Plattform, wohl wissend was mich damit erwarten wird.

Bitte nur ernst gemeinte Angebote.

Bevor ich meinen Mac mini von Mitte 2011 dann via Flip 4 New oder Ebay verkaufe, biete ich jedem Leser die Möglichkeit selbigen zu erwerben. Ab etwa durchschnittlich 360€ laut aktueller Preislisten aus 2015 von verschiedenen Gebrauchtwaren Händlern, nehme ich ernst gemeinte Angebote entgegen.

Enthalten sind die original Verpackung sowie alle dazugehörigen Kabel und sogar noch die Aufkleber. Ansonsten stecken in dem Mac mini aus 2011 die üblichen 4 GiB an RAM sowie 500 GiB in Form der Festplatte. Dazu gesellt sich dann noch die dedizierte Grafikkarte von Radeon mit 256 MB neben dem Intel Core i5 als Prozessor. Eine detaillierte Auflistung aller wissenswerten Daten zu dem Mac mini und dessen Verkauf, werde ich dann zu Anfang des neuen Jahres 2016 im Januar zudem noch in einem gesonderten Beitrag veröffentlichten.

Ein Gedanke zu „2016 wird Mac OS X nur noch virtualisiert und die Hardware verkauft.“

  1. Pingback: BLOG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.