Tagebuch einer Katze

Schon etwas länger her, das ich dieses doch sehr nachdenklich machende fiktive Tagebuch einer Katze bei meetinx im Blog gelesen habe.

Tag 2.561 meiner Gefangenschaft

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen. Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht.

Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze. Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen. Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen guenstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet.

Um meine Anwesenheit abstossender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran. Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflössen ist auch gescheitert.

Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich hörte, dass ich wegen einer ‘Allergie’ eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangenen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten. Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran.

Aber ich habe Zeit …

Mein Tag wird kommen…

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Michael Jackson richtig ausnehmen!

In den vergangen Tagen, seid dem Tod von Michael Jackson habe ich ab und an das Gefühl, das der ehemalige König des Pop noch Lebendiger ist als er es vorher zu Lebzeiten war.

Seine angeblich so arg trauernde Familie, allen voran sein ach so bestürzter Vater, versuchen mit allen Mitteln noch Geld mit dem Tod von Michael Jackson zu verdienen. Für dieses perfide Vorgehen scheint der verbliebenden Familie Jackson jedes Mittel recht zu sein.

So wurde während der Trauerfeier, scheinbar genötigt, die Tochter von Michael Jackson vor das Mikrofon gezehrt um ein paar Worte zu sagen. Das ganze Gezerre im Hintergrund durch die Brüder von Michael Jackson und andere Mitglieder der Familie Jackson an der kleinen Tochter von Michael Jackson war für meinen Geschmack ziemlich ätzend mit anzuschauen, das Kind wirkte etwas verwirrt in meinen Augen wie Sie da so dar stand auf der vermeintlichen Bühne und ein paar Worte zum besten geben musste.

Es scheint so als wollen Alle die bisher schon mit Michael Jackson zutun hatten noch mal richtig abkassieren und richtig dicke am Tod von Michael Jackson verdienen, allen voran der Vater von Michael Jackson und die verbliebende Familie von Michael Jackson.

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Noch so viel zutun und so wenig Zeit…

Diesen Spruch habe ich mir mal erdacht, so als eine Art Hommage an das Leben.

Es ist ja so mit dem Leben, das wenn man sein eigenes Leben von seinem eigenen Standpunkt aus betrachtet es sehr lang erscheint von der Zeitspanne her, wenn man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren ausgeht.

Wenn man diese Lebenserwartung allerdings mal so von Aussen betrachtet dann sind 80 Jahre so mal gar nichts, im direkten Vergleich zu anderen Lebewesen auf diesem Planeten oder im Bezug auf Kulturelle Entwicklungen der Menschheit. Vereinfacht ausgedrückt, man denkt, das man so viel Zeit hat, aber in Wahrheit ist dem eigentlich nicht so.

Die Zeit verrinnt immer zu und manchmal vergehen die Jahre und Jahrzehnte wie im Flug und auf einmal ist man 50 Jahre alt und fragt sich dann wo all die Jahre geblieben sind. Ich selber bin Baujahr 1983 und von meinem heutigen Standpunkt aus gesehen habe ich noch sehr viele Jahre vor mir die ich zu Leben habe auf diesem Planeten.

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