In der Vergangenheit liegt ein Teil der eigenen Zukunft begraben – Freunde und Spiele.

Ob nun erst die Depressionen und dann die Zeitweise bedingte Amnesie kam, darüber bin ich mir nicht mehr so genau im klaren. Fakt ist jedoch, das ich vieles von mir selbst vergessen habe im Sinne von verdrängt und dabei nicht nur all jene grausamen Erlebnisse sonder auch die schönen mit drauf gegangen sind. Freunde von einst sind für mich nur noch als vage Schatten in meinen Erinnerungen vorhanden, deren Namen ich meist nicht mal mehr finde, nur manchmal und über Umwege erlange ich ein paar dieser Erinnerungen zurück.

Damals vor Jahren, da gab es einen Clan für Counter-Strike und ich war eines der Mitglieder in diesem Clan, welcher nur aus einer Handvoll von Spielern bestand. Alle samt waren WIR gut bis sehr gute Spieler in Counter-Strike und der freundschaftliche Wettkampf im Spiel untereinander gipfelte immer zu in Lan-Partys beim Clan-Leader an den Wochenenden. 🙂

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Arbeiten wollen, aber nicht können…

Arbeiten und zwar regelmässig, das ist etwas an das ich mich dunkel erinnern kann. Etwas das in meiner Vergangenheit liegt und zwar sehr weit und bisher unerreichbar zurückliegt für Mich! Ich will arbeiten und zwar regelmässig aber genau DAS funktioniert nicht mehr, seid es die Depressionen gibt in meinem Leben.

Seid es die Erinnerungslücken gibt, die Teilweise vorhanden Amnesie an oder die Teilweise Ausprägung von einer bestimmten Form von Autismus. Seit es das alles gibt ist nichts mehr wie vorher und wird es auch NIE WIEDER sein, auch wenn das viele Menschen immer noch behaupten. Tief in Mir drin spüre ich das, auf einer Emotionalen Ebene, auch Emotionale Intelligenz genannt. Das ist wie dass Genetisch verpackte Wissen, das Urwissen was Jeder Mensch mitbekommt bei der Geburt, ähnlich wie bei den Tieren.

Wollen aber nicht können, zumindest nicht so wie Ich selbst gerne will oder auch möchte ist schwer zu ertragen. Ich habe genügend Menschen kennengelernt welche daran zerbrochen sind, die Einen langsam und die anderen sehr schnell und gewaltig. Weill wenn Du erst mal realisiert hast was genau mit dir passiert ist und was demnach zu folge noch passieren könnte oder eher wird, dann ist das schon ein ganze Stück an Realität das Du realisiert hast.  Arbeiten wollen, aber nicht können… weiterlesen

Die Menschen stinken für Mich vor Parfüm!

Warum ich ungern in die Stadt gehe, das hat mehrere Gründe für mich und Einer dieser Gründe ist zum Beispiel weil die vielen Menschen dort so arg extrem nach Parfüm stinken für mich. Diese Parfüm und Deo Stinker sind meistens Frauen die nach extrem süsslichen Gerüchen für mich stinken, wobei es aber auch Männer gibt die extrem nach Deodorant stinken meistens in rauen Geruchsnoten.

Angeblich soll das alles gut riechen, aber für mich stinkt das was allgemein als Parfüm bezeichnet wird einfach nur sehr extrem. Mir wird immer ganz Anders und zudem sehr schlecht von diesen Parfüm und Deo Gerüchen wobei diese den Autoabgas Gestank dann noch bei weitem übertreffen für mich.

Die Konsequenzen welche sich für Mich daraus ergeben sind die, das ich vermehrt zum Arzt muss um überprüfen zu lassen ob ich eine Übersensibilität entwickelt habe im Bezug auf Parfüm und Deodorant’s sowie anderen künstlich erzeugten Geruchsstoffen.

Sollte sich mein Verdacht bestätigen, das nun wirkliche eine Übersensibilität besteht im Bezug auf Parfüm und Deodorant sowie anderen künstlichen Geruchsnoten, dann wird sich mein bisheriges Lebensumfeld noch mal ein bisschen weiter verändern.

Die Vorstellung sich nur mit einer Art von speziell modifizierter Atemschutzmaske innerhalb der Stadt bewegen zu können, weil dort die Konzentration der Gerüche aus Parfüm’s und Deodorant’s am höchstens ist, bereitet mir wenig Freude.

Manchmal habe ich so den Gedanken, das diese Diagnose von Depressionen und Amnesie mein Leben weit mehr verändert hat, als mir bisher bewusst war und zudem mein weiteres Leben noch mehr verändern wird.

Jedoch empfinde ich diese Veränderungen nicht als grundlegend schlecht für mich und meine Lebensweise, eher als Wegweiser in eine Richtung und als Denkansatz das es auch anders gehen kann. Nur das damit klar kommen mit diesem anders Leben und anders sein, das ist bisher noch ein Punkt an dem ich noch etwas hänge.

Das war 2009 für mich, Erkenntnisse über mich selbst und mein bisheriges Leben.

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu und für mich wird es somit nun Zeit ein sozusagen Abschlussbericht zu ziehen was das Jahr 2009 angeht.

Am Anfang wäre da erst mal die Erkenntnis über mich selbst in der Hinsicht was meine Behandlung beim Therapeuten angeht. So weiss ich zum Beispiel nun endlich was mit mir selber los ist und was ich dagegen tun kann. Auf den Punkt gebracht habe ich Depressionen, mittel bis schwerer Art und Weise.

Als ob das aber noch nicht reichen würde, kommt da noch eine Amnesie hinzu, wobei ich aber weiss woher diese kommt und warum. Ich wollte damals in meiner Kindheit und Jugend meine für mich schrecklichen Zeit in der Schule wo ich dem totalen Mobbing ausgesetzt war einfach nur vergessen.

Das mit dem Vergessen dieser Zeit habe ich auch geschaft, jedoch habe ich darüber hinaus auch alles andere aus diesem Lebensabschnitt vergessen.

Ich habe mich selbst vergessen sozusagen, denn alles was vor meinem 20 Lebensjahr war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ab und zu bekomme ich Erinnerung zurück, den dieses Erinnerung sind nicht einfach weg im Sinne von gelöscht, sondern noch da, nur halt verdrängt. Denn das passiert bei einer Amnesie, Verdrängung von vorhanden für den betroffenen schlimme Erinnerungen.

Jedoch sind diese Erinnerung für mich nicht mehr die Meinen, eher ist es für mich als ob ich in einem fremden Tagebuch oder Bilderbuch blättere. Keines der Bilder ist mit Gefühlen oder Emotionen behaftet, vielleicht nur für den Moment, vielleicht kommt das wieder zurück, vielleicht!

Ganz einfach ausgedrückt, habe ich das Inhaltsverzeichnis für meine vergangenen Erinnerungen verlegt, gleichwohl es eigentlich gar nicht einfach ist. Nichts an dem Leben mit Depressionen und Amnesie ist einfach, überhaupt nichts daran.

Das war 2009 für mich, Erkenntnisse über mich selbst und mein bisheriges Leben. weiterlesen