Schreiben aus Frustration kann vieles sein, für mich ein Ventil.

Schreiben aus Frustration heraus ist nicht gut, das habe ich schon herausgefunden für mich, aber dennoch tue ich das gelegentlich. Eben weil das Schreiben mein Ventil dafür ist, das niemanden physische Schaden zufügt. Ob das aber dennoch zu psychischen Schaden fähig ist, das sei an dieser Stelle mal dahingestellt. 😉

Beispielsweise ist der Beitrag zur Abstraktion von Uberspace oder auch jener Beitrag über den Generationenkonflikt in der Familie als Resultat daraus entstanden.

 

Rentner mit Anfang 30 Lebensjahren, wie ist das?

Gelegentlich werde ich gefragt, wie das so ist mit 30 Lebensjahren schon Rentner zu sein und somit auch eben Rente zu beziehen. Wie ich mit der Rente so auskomme, ob das überhaupt reicht für mich und vor allem aber wie viel Geld mir als Rente zusteht. Ungläubigkeit ist das meistens, was mir mit diesen Fragen entgegenschlägt. Denn immerhin sind 30 Lebensjahre für scheinbar die meisten Menschen absolut kein Lebensalter um von sowas wie Rente überhaupt sprechen zu dürfen, geschweige denn daran gar denken zu können.

Vorurteile warten so gesehen schon innerhalb der fragenden Menschen nur darauf, selbige auch explizit zu bestätigen mit meinen nachfolgenden Antworten. Sowas in der Art wie, der tut nur so als ob um sich ein schönes Leben zu machen und damit auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung zu leben. Sozialschmarotzer eben, die sind eh alle faul und leben nur auf dem Rücken der anderen arbeitenden Menschen. Und überhaupt, sollten solche Menschen gar kein Recht darauf haben an der Gesellschaft zu partizipieren, eben sich beteiligen zu dürfen. Am besten ganz abschieben, irgendwo fern der Gesellschaft, wo selbige Harz 4, Sozialhilfe-Empfänger und Langzeitarbeitslose sowie Frührentner und dieses ganzen Gesindel unter sich sind.  Rentner mit Anfang 30 Lebensjahren, wie ist das? weiterlesen

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag…?

Oft wird Mir die Frage gestellt, meistens so durch „die Blume“ oder irgendwie anders und vorsichtiger formuliert, was Ich denn so den ganzen Tag über mache. Das ist keine freundliche so am Rande gemeinte Frage, wie das so Einer zum Anderen sagt, sondern zielt auf meine ganz besondere und spezielle Lebenssituation ab.  Was machst Du eigentlich den ganzen Tag…? weiterlesen

AndersAlsAnders ersetzt Depression als Kategorie!

Damals waren es nur und ausschließlich die fiesen Depressionen in allen denkbaren Variationen, welche mein Leben bestimmten und von jedem Psychologen, Psychotherapeut und Psychiater diagnostiziert wurden.

Irgendwann kamen dann noch Differenzial Diagnosen hinzu und so genannte Haupt und Neben -Diagnosen rundeten das Gesamtbild einer erschöpften Seele ab. Ganz gleich zu welchem Arzt ich ging oder worum es ging, es kamen bei jedem neuen Arzt auch neue Diagnosen zustande was letztendlich in dem jetzigen Zustand mündete. AndersAlsAnders ersetzt Depression als Kategorie! weiterlesen

Depressionen sind definitiv nicht heilbar, aber Ich kann dennoch lernen mit Depressionen zu leben!

Wenn mir einer erzählen will, das Depressionen heilbar sind, dann sage ich gar nichts mehr dazu. Denn es stimmt schlicht weg nicht, genau so wenig wie ein Alkoholiker heilbar ist gilt es auch für Depressionen. Das einzige was der Betroffene lernen kann ist, mit Depressionen leben zu lernen.

Ob mit oder ohne Medikamente bleibt dabei jedem selbst überlassen, wobei ich mich für die Variante ohne Medikamente entschieden habe was der schwerere Weg ist. Denn ohne Medikamente ist es um einiges schwerer mit den ganzen grauenvollen Gedanken im eigenen Kopf klar zu kommen, wobei ich extra hier schreibe mit anstatt gegen schreibe.
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Und wieder wird Mir der Boden untern den Füßen weggerissen…

Jahre habe Ich gebraucht um aus meinen Depressionen soweit wieder hoch und raus zu kommen, das Ich wenigstens dazu in der Lage bin mittels meines Kleingewerbes ein paar Euro mehr dazuzuverdienen. Jahre des Kämpfens, der Psychischen Abstürze und vielen Psychischen grauenhaften Erfahrungen. In 2011 wollte Ich Mein Kleingewerbe weiter ausbauen, rein in die reale Wirtschaft gehen, aber nun nach dem Telefonat mit dem Sozialamt ist das alles nichts mehr wert. Und wieder wird Mir der Boden untern den Füßen weggerissen… weiterlesen

Ghostwriter – Zu viel, mehr ist Mir nicht möglich!

Seit dem 10.04.2010 schreibe ich nun schon fremd, für Jemand anderen, dessen Texte und Schriften mit meinen Worten. Die Vorgabe meines Klienten dabei ist, das jeder Text mindestens 300 Wörter enthalten muss, es aber auch gerne mehr sein dürfen, nur das Minimum von 300 Wörtern pro Text muss ich auf jeden Fall einhalten.

Somit sind es dann bei 2 kompletten Artikel schon 600 Wörter und bei 3 Artikeln 900 Wörter, wenn ich vom Minimum ausgehe. Ganz genau auf den Punkt 300 Wörter pro Text schreiben funktioniert nicht bei mir, es pendelt immer zu so zwischen 300 bis 400 Wörtern, selten mal drüber. Somit bin ich rein vom Gefühl her schon bei so 700 bis 800 Wörtern bei 2 Texten, also in etwa die gleiche Menge an Wörtern wie bei 3 Texten.

Von meinem Klienten wird mittelfristig gewünscht, das ich 3 Artikel pro Tag schreiben soll, das aber übersteigt meine Möglichkeiten. Nach 2 Artikel bin ich schon so dermaßen Mental fertig, das ich erst mal eine Pause machen muss, rausgehen durch den Park und spazieren gehen für 1 bis 2 Stunden. Nach dieser Pause kann ich jedoch nicht weiter schreiben, bin fast ausgebrannt vom Mentalen Zustand her, was für mich gefährlich werden könnte mitunter, Stichpunkt nächste Depression in diesem Zusammenhang.

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